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Dark Crypto: Die Nutzung von Kryptowährungen für illegale Zwecke

20 September @ 12:00 - 14:00

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Auf die meisten Menschen übt das Thema Kryptowährungen eine gewisse Faszination aus, auch wegen der rasanten Preisschwankungen und damit verbundenen schnellen Gewinne und Verluste. Zu den bekannten Währungen wie Bitcoin oder Ether kann man zudem fast täglich etwas in den Nachrichten lesen, dennoch haben viele Menschen nur ein vages Verständnis der Funktionsweise dieser Währungen, insbesondere der dahinterstehenden Blockchain-Technologie. Die fehlende Regulierung und die Möglichkeit intransparente Transaktionen bilden Anreize für das kriminellen Nutzen der Währungen, insbesondere für Zahlungsforderungen nach Ransomware Angriffen oder für Geldwäsche.

Um aus ordnungspolitischer Perspektive einen Blick auf das Thema zu werfen, arbeiten Dr. Johannes Rieckmann und Dr. Tim Stuchtey im Auftrag der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit an einem Policy Paper zu den sicherheitsrelevanten Aspekten von Kryptowährungen. Darin wird sowohl auf die kriminellen Nutzungspotenziale als auch auf bisherige Ansätze zur Bekämpfung dieser Nutzung und die damit einhergehenden Herausforderungen eingegangen. Zum Schluss wird auch beurteilt, ob Regulierungen notwendig sind, und es werden entsprechende Empfehlungen formuliert.

Vor dem Erscheinen des Policy Papers geben die Autoren in diesem PizzaSeminar Einblicke in die vorläufigen Ergebnisse der Analyse. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion und Anregungen Ihrerseits zu dem Thema. Die Teilnahme ist vor Ort bei der IABG, Friedrichstraße 185, Haus E, 10117 Berlin oder über Zoom möglich.

 

Über die Sprecher:

Dr. Johannes Rieckmann ist Diplom-Ökonom und hat an Universitäten in Bremen und Paris Wirtschaftswissenschaften studiert. Er wurde im Fachgebiet Entwicklungsökonomik an der Universität Göttingen promoviert. Nach Stationen bei Unternehmensberatungen in Hamburg und Brüssel arbeitete er als PostDoc in der Abteilung Entwicklung und Sicherheit des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Seit August 2015 ist er als Senior Research Fellow am BIGS tätig. Er beschäftigt sich unter anderem mit ökonomischen Fragestellungen von Telekommunikations- und Cybersicherheit, volkswirtschaftlichen Kosten des Extremismus sowie von Gewalt gegen Einsatzkräfte, Ordnungspolitik im Zusammenhang mit der Bereitstellung von Schutz durch öffentliche und private Dienstleister, sowie der Verbesserung der Resilienz der Bargeldversorgung im Krisenfall.

 

 

Dr. Tim Stuchtey ist Diplom-Volkswirt und hat an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster studiert und an der Technischen Universität Berlin im Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik promoviert. Er war zunächst persönlicher Referent des Präsidenten der TU Berlin bevor er für einen Spitzenverband der deutschen Wirtschaft im Bereich Wirtschaftspolitik arbeitete. 2001 wechselte er an die Humboldt-Universität zu Berlin als Leiter der neu geschaffenen Stabsstelle für strategische Entwicklung und Planung und wurde später Leiter des Präsidialbereichs. An der Humboldt-Universität baute Tim Stuchtey die Humboldt Institution on Transatlantic Issues (HITI) auf und wechselte 2007 als Senior Fellow und Program Director Business and Economics an das American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) an der Johns Hopkins University in Washington, DC. 2010 wurde er geschäftsführender Direktor des neu gegründeten Brandenburgischen Instituts für Gesellschaft und Sicherheit gGmbH (BIGS) in Potsdam. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Ökonomie der (Cyber-)Sicherheit, der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen und der klassischen Ordnungspolitik.

Details

Datum:
20 September
Zeit:
12:00 - 14:00
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