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Öffentliche Informationsveranstaltung „RescueFly“

20 Juli @ 9:00 - 11:30


Ort: Berlin, Hotel Aquino
Zur Anmeldung.

 

Projektbeschreibung:

Ertrinken ist nach Angaben der Weltgesundheitsbehörde WHO die dritthäufigste Unfall-Todesursache und macht weltweit sieben Prozent aller verletzungsbedingten Todesfälle aus. Flüsse und Seen sind nach wie vor die größten Gefahrenquellen. Rund 85 Prozent aller Opfer in Deutschland ertranken im Jahr 2021 laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Binnengewässern.

Mit autonomen Drohnen schnell vor Ort
Die Alarmierung und Ortsbestimmung bei Notfällen im Wasser stellen besondere Herausforderungen an die Rettungskette, da schwer zugängliche und großflächige Einsatzräume einen hohen personellen und zeitlichen Aufwand für die Erfassung von Lageinformationen erfordern. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt das Forschungsprojekt RescueFly einen wichtigen technischen und gesellschaftspolitischen Beitrag bei der Entwicklung einer modernen und schnellen Notfallrettung in Deutschland zu leisten. Mit dem Einsatz automatisierter Drohnen erweitert RescueFly die Möglichkeiten in der Wasserrettung und verkürzt für eine in Not geratene Person die Zeit bis zur ersten Hilfestellung.

Rettungsdrohnen: Autonome Lebensretter aus der dritten Dimension
Mithilfe von Rettungsdrohnen können Menschen in Not durch z.B. einer niedrigen Flughöhe und deutlicheren Sichtlinien, die nicht durch starken Wellengang verdeckt werden könnten, meist besser geortet werden als durch Hubschrauber, Boote oder Rettungsschwimmer. Darüber hinaus können Drohnen unbewachte Gewässer bereits vor dem Eintreffen von
Rettungskräften automatisiert und zügig nach Unfallopfern absuchen und die Daten in Echtzeit an die Einsatzstellen weiterleiten. Sie können dadurch Rettungskräfte schneller zum Verunglückten navigieren. Auch kann dessen Überlebenschance durch den ortspräzisen Abwurf von Hilfsmitteln wie selbstauslösende Bojen, bis zum Eintreffen der Rettungskräfte entscheidend verlängert werden.

Weitere Vorteile: Drohnen sind in der Beschaffung weitaus günstiger als Hubschrauber und gewährleisten eine schnellere Reaktionszeit bei gleichzeitig geringeren Einsatzkosten und reduziertem Personalbedarf. Dank ihrer niedrigen Flughöhe können sie auch bei schlechten Sichtverhältnissen eingesetzt werden. Die Wasserrettung mittels Drohnenunterstützung wird somit ein wertvoller und zugleich auch ergänzender Bestandteil der Rettungskette.

Hier setzt das am 1. Januar 2022 gestartete Projekt RescueFly an. Das übergreifende Ziel des vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) geförderten Vorhabens ist es, einen Beitrag zur Verkürzung der Rettungsfrist bei der Wasserrettung zu leisten. Wir laden Sie gerne ein, an der öffentlichen Informationsveranstaltung teilzunehmen und Chancen und Risiken des Vorhabens zu erörtern. Gerne steht das Projektkonsortium zudem bereit, um Ihre Fragen rund um den Einsatz der Drohne und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten zu beantworten.


Agenda


Veranstalter:

 

Konsortialpartner:

Fördergeber:

 

Details

Datum:
20 Juli
Zeit:
9:00 - 11:30
Veranstaltung-Tags:

Veranstaltungsort

Berlin Hotel Aquino (Hannoversche Str. 5B)
Hannoversche Str. 5B
Berlin, Deutschland
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