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Kosten von Gewalt gegen polizeiliche Einsatzkräfte

13. März 2020 @ 12:00 - 14:00

Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamte sowie ihnen gleichgestellte Personen wie Rettungskräfte ist in aller Munde. Neben der Verfolgung von Fallbeschreibungen von Gewalt zwischen Polizei und polizeilichem Gegenüber erscheint mittlerweile auch eine systematische Betrachtung der dem Staat, dem Steuerzahler und der Gesellschaft als Ganzes entstehenden Kosten angebracht. Das BIGS hat mit Unterstützung von AXON eine solche systematische Analyse vorgenommen, deren vorläufige Ergebnisse in diesem PizzaSeminar vorgestellt und diskutiert werden sollen.

Das PizzaSeminar mit Dr. Johannes Rieckmann mit dem Titel

„Kosten von Gewalt gegen polizeiliche Einsatzkräfte“

findet in deutscher Sprache statt.

Für die Veranstaltung gilt im Interesse einer möglichst freien Diskussion unter den Teilnehmern die Chatham-House-Rule. Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 12. März an: info@bigs-potsdam.org

Über den Sprecher:

Dr. Johannes Rieckmann ist seit August 2015 als Senior Research Fellow am BIGS tätig. Er beschäftigt sich unter anderem mit ökonomischen Fragestellungen von Cybersicherheit, Ordnungspolitik im Zusammenhang mit der Bereitstellung von Schutz durch öffentliche und private Dienstleister, der Resilienz von Bargeldkreisläufen in Krisenfällen, der Kosten von Extremismus sowie mit der Kosten von Gewalt gegen und durch Polizeibeamte. Dr. Rieckmann hat Wirtschaftswissenschaften in Bremen und Paris studiert, arbeitete für Unternehmensberatungen in Hamburg und Brüssel und promovierte anschließend am Lehrstuhl für Volkswirtschaftstheorie und Entwicklungsökonomik an der Universität Göttingen. In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit den Auswirkungen von Leitungswasserzugang und verbesserten Sanitärbedingungen auf jemenitische Haushalte sowie den Determinanten von Hygieneverhalten und Wasseraufbereitung; außerdem evaluierte er die Auswirkungen militärischer und paramilitärischer Konflikte auf Verhalten in Haushalten, am Beispiel häuslicher Gewalt in Kolumbien. Im Rahmen seiner anschließenden Tätigkeit in der Abteilung Entwicklung und Sicherheit am DIW Berlin arbeitete er an der Entwicklung des WISIND-Indikators zur Abbildung objektiver Kriminalitätslage – unter Berücksichtigung von Dunkelfeld und Schweregrad – sowie subjektiver Wahrnehmung in Deutschland. Weiterhin koordinierte er Feldforschung im Rahmen einer entwicklungsökonomischen Studie in Kirgistan.

Details

Datum:
13. März 2020
Zeit:
12:00 - 14:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Berlin-Mitte
Berlin, 10117 Deutschland + Google Karte anzeigen