Projektbeschreibung
Die Zunahme von Extremwetterereignissen wie Hitze und Starkregen in Deutschland stellt Rettungsdienste, Krankenhäuser, Leitstellen, Feuerwehren und Katastrophenschutz vor neue Herausforderungen. Obwohl Leitstellen große Datenmengen entlang der Rettungskette sammeln, kommt die systematische Auswertung dieser Daten immer noch zu kurz. Es gibt zudem bisher keine Instrumente, um die Rettungskette auch unter dem Einfluss von Extremwetterereignissen zu simulieren oder zu planen.
AIRCI hatte zum Ziel die Resilienz der Daseinsvorsorge im Bereich Gesundheit und Mobilität in der Lausitz zu stärken. Dazu wurde das Einsatzaufkommen auf Basis der Realdaten der Integrierten Regionalleitstelle Lausitz mittels Künstlicher Intelligenz prognostiziert und eine Simulation zur Abbildung der gesamten Rettungskette entwickelt werden. Mithilfe weiterer Daten können Extremwetterereignisse wie Starkregen und hitzebedingte Gesundheitsfolgen in die Simulation eingespielt werden und die Leitstelle bei der gezielten Planung von Ressourcen unterstützt werden. Das BIGS war in AIRCIS hauptsächlich für das Projektmanagement und die Ausrichtung von Expertenworkshops sowie die Vernetzungsarbeit verantwortlich.
Die Erkenntnisse und Ergebnisse aus dem Vorhaben wurden in der BIGS Studie Nr. 12 veröffentlicht.
Weitere Informationen finden Sie auch in der Pressemitteilung zum Projektabschluss.
Ansprechpartner
Sollten Sie Fragen zu dem Projekt haben, wenden Sie sich bitte an Tim Stuchtey.
Projektpartner
Projektförderung

