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Der Irankrieg und seine Folgen für Deutschlands Sicherheit

Dr. Hans-Jakob Schindler analysiert in diesem PizzaSeminar den Krieg Israels und der USA gegen den Iran und bewertet die daraus entstehenden sicherheitspolitischen Risiken für Deutschland und Europa. Dabei werden insbesondere Auswirkungen auf Terrorismus, regionale Destabilisierung im Nahen Osten, Energieversorgung sowie neue Migrations- und Eskalationsdynamiken betrachtet. Auf Basis seiner Erfahrung in Terrorismusbekämpfung, Sanktionen und Geheimdienstkooperation wird Schindler zudem erläutern, welche sicherheitspolitischen Konsequenzen und Handlungsoptionen sich für deutsche und europäische Entscheidungsträger ergeben.
Das PizzaSeminar unter der Chatham House Rule findet wie üblich in den Räumlichkeiten der IABG in der Friedrichstraße 185 statt, eine digitale Teilnahme ist ebenfalls möglich. Bitte melden Sie sich über den untenstehenden Link an.
Zur Anmeldung
Über den Sprecher:
Dr. Hans-Jakob Schindler ist Senior Director des Counter Extremism Project (CEP) und des Auschwitz Research Centers on Hate, Extremism and Radicalization (ARCHER) in New York, Berlin und Auschwitz. Seit 2026 ist er weiterhin Mitglied des Beraterkreises Islamismusprävention und Islamismusbekämpfung des Bundesinnenministeriums.
Er ist Co-Vorsitzender des Beirats des Global Diplomatic Forum in London, Mitglied des Verwaltungsrats von Compliance and Capacity Skills International (CCSI) in New York sowie Teil des international Beirats des Global Counter Terrorism Councils (GCTC) in New Delhi. Er leitet zusätzlich ein Projekt bei UNODC in Wien und die Counter Extremism Financing Working Group des Eradicate Hate Summits in Pittsburgh, welche sich auf die Bekämpfung der Finanzierung des gewaltorientierten Extremismus fokusieren.
In diesen Funktionen berät er Regierungschefs und Top-Führungskräfte in Europa, Nordamerika und international zu Fragen des internationalen Terrorismus, der Finanzkriminalität, Sanktionen und der Bekämpfung der Finanzierung von Terrorismus und Extremismus.
Im Jahr 2013 trat er dem Sanktionsüberwachungsteam für ISIL (Da’esh), Al-Qaida und die Taliban des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen bei und war von 2015 bis 2018 als Koordinator des Teams tätig. In dieser Funktion informierte er die Mitglieder des Sicherheitsrats regelmäßig über die globale Terrorismusbedrohung und den Aufstand in Afghanistan. Außerdem war er für die Entwicklung globaler Sanktionen zur Terrorismusbekämpfung verantwortlich. Im Rahmen seiner Aufgaben baute Hans die Zusammenarbeit des Teams mit nationalen Sicherheits- und Nachrichtendiensten, militärischen Organisationen sowie internationalen Organisationen. Von 2005 bis 2011 war er Erster Sekretär für politische Angelegenheiten und Verbindungsmann zu den Sicherheitskräften an der deutschen Botschaft in Teheran. Von 2001 bis 2005 gehörte er zum Team der deutschen Bundesregierung, das Ermittlungen gegen Al-Qaida in Afghanistan, Pakistan und Zentralasien durchführte.
Bildquelle: Foto Uli Sapountsis
