Das BIGS hat in diesem Jahr zusammen mit dem amerikanischen Think Tank AICGS eine Konferenzreihe zum Thema „The End of the Years of Plenty? American and German Responses to the Economic Crisis“ veranstaltet. Die Veranstaltungsreihe wurde vom Transatlantik-Programm der Bundesregierung aus Mitteln des European Recovery Program des BMWi gefördert.


Das Abschlusspapier zur Konferenzreihe wurde von Chase Gummer und Tim Stuchtey verfasst. Die deutsche Version des Abschlusspapers finden Sie hier, die englische steht beim AICGS zum Download bereit.

 

AICGS accomplishes its mission as a catalyst in the German-American partnership, transatlantic relationship, and global network by working with many partner organizations in co-sponsoring events, publishing analyses, and provide an ongoing dialogue about issues and challenges.


Tilman Brück ist der Koordinator des Forschungsprojektes “EUSECON” - A New Agenda for European Security Economics. Das Projekt untersucht die ökonomischen Ursachen und Folgen von Terrorismus und von organisierter Kriminalität sowie die ökonomischen Kosten der Anti-Terror-Politik. Es wird durch die Europäische Kommission gefördert und umfasst Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler aus ganz Europa.

Unter dem Motto "Außenpolitik für alle" werden auf dem Blog Deutschlands Agenda der Atlantischen Initiative verschiedene Fragen deutscher Außenpolitik diskutiert. Die Atlantische Initiative ist ein überparteilicher Verein, dem es um die Stärkung der außenpolitischen Debattenkultur in Deutschland geht. Weitere Projekte der Atlantischen Initiative sind der Online Think Tank atlantic-community.org und die deutschsprachigen Global Must Reads.

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Das Institut

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Institutsgremien

Das BIGS wird von dem geschäftsführenden Direktor, Dr. Tim Stuchtey, geleitet....

Institutskonzept (gesamter Artikel)

Institutskonzept (gesamter Artikel)

Brandenburgisches Institut für Gesellschaft und Sicherheit gGmbH ...

Forschungsbereiche

Nach dem Ende des Kalten Krieges und den Anschlägen in New York, Washington, London...

Struktur und Arbeitsweise

Der Kern des BIGS ist ein klassischer Think Tank, in dem wissenschaftliche Mitarbeiter...

Strategische Zieldefinition

Es gibt heute in Deutschland kein Forschungsinstitut, welches die so beschriebenen...

Multi- und Interdisziplinärer Forschungsansatz

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Ziel

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Veranstaltungen

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Aktuelle Veranstaltungen

Seminar "Ökonomie der Sicherheit" Was bedeutet sicher und wie kann ...

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Publikationen

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Policy Paper

Die Ausgaben der englischsprachigen Policy Paper (ISSN: 2194-2412). Alle Publikationen...

BIGS Essenz

Die aktuellen Ausgaben der Reihe BIGS-Essenz (ISSN: 2191-6756): Alle Publikationen...

Publikationen

Der Forschungsschwerpunkt des BIGS liegt im Bereich der zivilen Sicherheit. Das...

Wissenschaftliche Beiträge

Von unseren Wissenschaftlern veröffentlichte Meinungsartikel, Artikel in Fachzeitschriften...

Standpunkt zivile Sicherheit

Die Ausgaben der Publikationsreihe Standpunkt zivile Sicherheit (ISSN: 2191-6748):...

Studien

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Projekte

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WISIND - Der Sicherheitsindikator für Deutschland

WISIND - Der Sicherheitsindikator für Deutschland

Das BIGS wird zusammen mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)...

Arbeitskreis Risikokommunikation

Der Arbeitskreis Risikokommunikation am Brandenburgischen Institut für Gesellschaft...

Die Nutzung von UAS für zivile Aufgaben

Nach dem schweren Erdbeben in Japan im März 2011 waren sie die ersten, die Bilder...

Aktuelle Projekte

Unsere Mitarbeiter arbeiten zurzeit an folgenden Projekten: WISIND – Der...

Organisationsmodelle für internationale Hilfsgütertransporte

Allen Bemühungen zum Trotz bringen Katastrophen – wie im letzten Jahr...

Sicherheit im ÖPNV

Aktuelle Projekte

Unsere Mitarbeiter arbeiten zurzeit an folgenden Projekten:

WISIND – Der Sicherheitsindikator

Das BIGS wird zusammen mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ein wirtschaftswissenschaftliches Indikatorensystem zur Messung von Sicherheit und Sicherheitswirtschaft in Deutschland (WISIND) entwickeln. Dieses Projekt wird für 3 Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das Sicherheitsniveau in Deutschland soll vermessen werden, indem aus den Komponenten Bedrohung und Schutz ein aggregierter Sicherheitsindikator gebildet wird.

Das BIGS wird sich dabei insbesondere auf die Vermessung der Sicherheitswirtschaft und den Wissenstransfer konzentrieren.


 

Der islamische Frühling in der arabischen Welt – Chancen und Herausforderungen für Europa

Mit dem Projekt wird das Ziel verfolgt, einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über die dominierende Rolle islamistischer Parteien im Rahmen der Umbrüche in Ägypten und Tunesien zu leisten. Neben der notwendigen Klärung von Begrifflichkeiten wie islamistisch, liberal, säkular und Demokratie soll gezeigt werden, warum islamistische Parteien als Sieger aus den Wahlen hervorgegangen sind und welche Konzepte und Ziele diese Akteure verfolgen. Von weiterem Interesse sind die bisherigen Aktivitäten von Bundesregierung, EU, G8 und Weltbank zur demokratischen und wirtschaftlichen Unterstützung sowie mögliche sicherheitspolitische Implikationen für die Europäische Union. Außerdem sollen Handlungsempfehlungen an die Bundesregierung und die EU-Kommission für den Umgang mit ägyptischen und tunesischen Schlüsselakteuren erarbeitet werden.

 

Die Kontroverse um die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland – Herausforderungen für die Innere Sicherheitspolitik Deutschlands im europäischen Kontext

Mit Blick auf die Gesetzgebungen im Politikfeld der Inneren Sicherheit seit 9/11 gehört das Gesetz zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie zur Umsetzung der Richtlinie 2006/24/EG (Vorratsdatenspeicherung) zu denjenigen, die öffentlich am kontroversesten diskutiert werden. Die Massenklage vor dem Bundesverfassungsgericht an der sich rund 35.000 Bürger beteiligten war in dieser Dimension bisher einmalig. Während das Bundesverfassungsgericht die Umsetzung der EG-Richtlinie in deutsches Recht im März 2010 für nicht mit dem Fernmeldegeheimnis vereinbar und damit für verfassungswidrig erklärt hat, pocht die Europäische Union auf eine zügige Umsetzung der Richtlinie.

Das Projekt soll einen Beitrag dazu leisten, die Herausforderungen für die Politik der Inneren Sicherheit Deutschlands im Kontext der Europäischen Union am Beispiel der Kontroverse um die Vorratsdatenspeicherung aufzuzeigen. Auf der Basis einer Analyse ausgewählter Pressekommentare in den Leitmedien zur Verkündung des Bundesverfassungsgerichtsurteils im März 2010 wird in diesem Projekt exemplarisch der Mediendiskurs zur inneren Sicherheitspolitik Deutschlands im europäischen Kontext untersucht. Dabei soll über die Analyse des Mediendiskurses das Spektrum der mit der Umsetzung der europäischen Richtlinie verbundenen Kritikpunkte und Lösungsentwürfe ergründet werden.

 

Organisationsmodelle für internationale Hilfsgütertransporte

Zwei Studien zur Bereitstellung und zur Organisation von Lufttransportkapazitäten haben eine Möglichkeit aufgezeigt, wie ein allgemein gültiges, sofort abrufbares Transportkonzept für internationale Hilfsgüterflüge aussehen kann. Das Konzept gemeinsam genutzter Transportkapazitäten hat eine klare Kompetenz- und Mittelzuweisung und regelt den Organisationsablauf der Transporte. So könnten innerhalb kürzester Zeit Flugzeuge bereitstehen, die den Transportbedarf von Hilfsorganisationen decken. Die dadurch für Hilfsorganisationen wesentlich vereinfachte logistische Planung erlaubt eine effektivere und effiziente Leistung von wirklicher Katastrophenhilfe vor Ort.

Dieses Konzept soll erstmals anhand eines Mit-ohne-Vergleichs durch Bildung eines Alternativszenarios am Beispiel von Japan angewandt werden. Durch die Simulation sollen die Kosten und Zugewinne für den Staat und für die Akteure der Hilfeleistung sowie die Effektivität in der Hilfeleistung aufzeigt und gegenüberstellend bewertet werden.

 

Risiken erneuerbarer Energien

Die Struktur der erneuerbaren Energieindustrie hat in einigen Punkten Ähnlichkeit mit der der traditionellen. Wichtig für ihre Entwicklung ist der Besitz technologischer Lösungen und Kompetenzen, welche die Nutzung der Energiequellen ermöglichen. In politischer Hinsicht sollte man aber in beiden Fällen vermeiden, dass die Renditen der Energieindustrie die Nachhaltigkeit der Gesamtwirtschaft negativ beeinflussen. Dieses Phänomen ist bei öl- und gasreichen Länder bereits bekannt. Die These dieses Forschungsprojekts ist, dass es auch bei erneuerbaren Energien zum Problem des „Rent-seeking“ auf lokaler Ebene kommen kann. Die Situation des Landes Brandenburg wird mit der in der italienischen Region Apulien verglichen.