Resultate Sicherheitskonferenz
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Am 26. April 2012 hat das BIGS die erste Potsdamer Konferenz für Gesellschaft und Sicherheit veranstaltet. Im folgenden wird eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse gegeben. Die ausführliche Version steht hier zum Download bereit.

Im eröffnenden Panel diskutierten Dina Abdel-Fattah, Projektmanagerin der DESERTEC Knowledge Platform, Dr. Olaf J. de Groot vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und Johan Lilliestam vom Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK), inwiefern neue Projekte zur zentralisierten und entfernten Herstelllung von erneuerbaren Energien zur Versorgungssicherheit des europäischen Energiebedarfs beitragen können. Dabei wurde neben ökonomischen und ökologischen Aspekten auch die soziale Komponente herausgestellt. So war man sich dahingehend einig, dass das große Potential alternativer Energieformen in vermeidlich instabilen Staaten genutzt werden muss, da es zur Diversifizierung der Stromversorgung beitragen kann. Um eine Import- und Versorgungssicherheit zu gewährleisten, sei es jedoch notwendig, zunächst auf die individuellen Bedürfnisse der exportierenden Länder einzugehen und eine wirtschaftliche und soziale Entwicklung in diesen Ländern zu fördern. Dadurch könne letztlich das Risiko, welches durch eine zunehmende Abhängigkeit entsteht, gemindert werden.

Auf dem zweiten Panel stellten Prof. Dr. Harald Fuhr von der Universität Potsdam, Lehrstuhl für Internationale Politik, Prof. Dr. Dorit Bölsche, Hochschule Fulda, Lehrstuhl für Logistik und Maximilian Mueller vom BIGS Lösungsmöglichkeiten für die organisatorischen und logistischen Herausforderungen der Katastrophenhilfe im Ausland vor. Zunächst stellten sie die steigende Notwendigkeit von humanitärer Katastrophenhilfe im Hinblick auf die steigende Zahl der Katastrophen, aber auch auf die erhöhte Komplexität und die internationalen Effekte heraus. Daraus folgerten sie, dass eine zunehmende Kooperation zwischen den einzelnen Akteuren der Katastrophenhilfe notwendig ist, um diese effektiv zu gestalten. Außerdem muss der Transport der Hilfsgüter wirkungsvoller gestaltet werden, sodass hohe Vorlaufzeiten und Kosten reduziert werden können. Insgesamt sahen die Experten positiv in die Zukunft, da auf dem Feld der humanitären Katastrophenhilfe aktuell zahlreiche Entwicklungen stattfinden, damit auch zukünftig die Hilfe ihr Ziel erreicht.

Die Teilnehmer des dritten Panels setzten sich mit der Fragestellung auseinander, wie Sicherheit gemessen werden kann und welche Indikatoren bzw. welche Akteure das Sicherheitsniveau beeinflussen. PD Dr. Rita Haverkamp vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht, Dr. Matenia Sirseloudi vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) und Carlos Martí Sempere vom Ingenieria de Sistemas para la Defensa de Espana (Isdefe) schilderten dazu ihre Erfahrungen aus unterschiedlichen Projekten wie dem TERRAS-Index (Terrorismus und Radikalisierung – Indikatoren für externe Einflussfaktoren) oder dem Barometer Sicherheit in Deutschland (BaSiD). Sie stimmten überein, dass eine Definition und Eingrenzung des Sicherheitsbegriffs dringend notwendig ist, wenn man sich mit dem Thema auseinander setzen will. Da Sicherheit viele unterschiedliche Dimensionen aufweist, stellt die Aggregation zu einem aussagekräftigen Indikator eine methodische Herausforderung dar. Daher gilt es, Ansätze zur Messung von Sicherheit so nachvollziehbar wie möglich darzustellen.

Die Teilnehmer des vierten Panels diskutierten über den Konflikt zwischen Wissenschaftsfreiheit und Sicherheitsbedürfnis am Beispiel gentechnisch veränderter Grippeviren. Dr. Dr. Petra Dickmann von der London School of Economics erläuterte den aktuellen Fall um die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen zum H5N1-Virus. Prof. Dr. Reinhard Grunwald, Zentrum für Wissenschaftsmanagement und Dr. Jörg Treffke vom Brandenburger Verfassungsschutz erläuterten im Anschluss wie freie Wissenschaft die Sicherheit auch fördere. So bereiten die Ergebnisse der Forschung an der Vogelgrippe auf eine mögliche Pandemie vor, die durch natürliche Mutationen entstehen kann. Damit die Forschungsergebnisse jedoch nicht missbraucht und zur Entwicklung von Biowaffen verwendet werden, sind neue Konzepte der Risikokommunikation und einer von der Wissenschaft selbst organisierten, internationalen Kontrolle notwendig.

 
1st Workshop Security Indicator

The Brandenburg Institute for Society and Security (BIGS) and the German Institute for Economic Research (DIW) marked the official beginning of their joint research project, the Economic Indicator for Measuring Security and the Security Industry in Germany (WISIND), with an inaugural kick-off workshop on 27 April 2012. The project is sponsored by the German Federal Ministry of Research and Education and seeks to design an economic indicator that can measure the overall security and threat level of Germany based upon an economic analysis of risks, vulnerabilities, resiliencies, and capabilities. The goal is to develop a statistical methodology for measuring domestic security based on both private and public sector capabilities and responsiveness to man-made security issues like terrorism, vandalism, cyber-attacks, political extremism, and organized crime. Participants of the workshop included academics such as Prof. Dr. Stefan Hornbostel, Prof. Dr. Friedrich Schneider und Prof. Dr. Michael Brzoska, as well as representatives from the German government and private industry.

 

 
Sicherheitskonferenz
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Das BIGS wird am 26. April 2012 zum ersten Mal die Potsdamer Konferenz für Gesellschaft und Sicherheit durchführen. Hierbei wollen wir Ihnen einen Einblick in die unterschiedlichen Themen der zivilen Sicherheitsforschung am BIGS geben und dabei auch andere Wissenschaftler und Experten zu diesen Themen zu Wort kommen lassen. Die Konferenz wird am Campus Griebnitzsee der Universität Potsdam stattfinden und sich folgenden Schwerpunktthemen widmen:

  1. Energieversorgungssicherheit – die Zentralisierung erneuerbarer Energien und deren Risiken – Der Anteil erneuerbarer Energien bei der Stromerzeugung wird erheblich ansteigen. Dabei wird mit Off-Shore-Windparks und Projekten wie Desertec auf zentralisierte Strukturen gesetzt. Welche Veränderungen der Risikostruktur und der Energieversorgungssicherheit gehen mit dieser Entwicklung einher?
  2. Internationale Katastrophenhilfe – In diesem Panel werden die organisatorischen und logistischen Erfordernisse zur effektiven Katastrophenhilfe im Ausland diskutiert. Dabei sollen Ansätze für eine effektivere Hilfeleistung präsentiert werden.
  3. Die Messung von Sicherheit – Das Sicherheitsniveau in Deutschland wird durch viele Akteure beeinflusst. Doch wie können Bedrohungs- und Schutzniveau messbar und damit sichtbar gemacht werden?
  4. Wissenschaftsfreiheit vs. Sicherheitsbedürfnis – Die laufende Auseinandersetzung über die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen über modifizierte, sich schnell verbreitende Grippeerreger verdeutlicht das Dilemma. Wann dürfen wissenschaftliche Erkenntnisse der Öffentlichkeit vorenthalten werden?

Die ausführliche Agenda der Konferenz steht hier zum Download bereit. Die Teilnahme an der Konferenz ist entgeltfrei. Um Anmeldung bis zum 20. April unter info(at)bigs-potsdam.org oder per Faxformular wird gebeten.

 
The Market Failures in Cyber Security and What to Do About Them
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Das Brandenburgische Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) hat in Kooperation mit dem Hasso-Plattner-Institut (HPI) am 17. Januar 2012 einen Vortrag zum Thema „The Market Failures in Cyber Security and What to Do About Them“ veranstaltet. Referent war der Direktor des unabhängigen Think Tanks U.S. Cyber Consequences Unit (US-CCU), Scott Borg.

Der Ökonom Scott Borg hat bereits in zahlreichen Vorträgen an renommierten Universitäten wie z. B. Harvard, Yale und Columbia seine Analysen und Empfehlungen zur Cyber-Security mit Wissenschaftlern und Praktikern diskutiert. In seinem Vortrag beim BIGS und HPI setzte er sich mit den ökonomischen Konsequenzen von Cyber-Angriffen auseinander und hob den hohen volkswirtschaftlichen Schaden solcher Angriffe hervor. Er zeigte, wie hilfreich eine Analyse des Problems Cyber-Security mit Hilfe des ökonomischen Instrumentariums ist. Darüber hinaus skizzierte Scott Borg Szenarien möglicher Cyber-Attacken auf kritische Infrastrukturen sowie daraus resultierender gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Folgen. Trotz der bestehenden und allgemein bekannten Sicherheitsrisiken im IT-Bereich kommt es jedoch nicht in ausreichendem Maße zu den notwendigen und geforderten Investitionen und Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit in diesem Bereich.

Basierend auf unterschiedlichen Theorien der klassischen Mikroökonomie stellte Scott Borg eine praxisrelevante Erklärung für die von ihm geschilderte Problemsituation vor und zeigte verschiedene Ursachen dafür auf, warum es beim Markt für Cyber-Security zu Marktversagen kommt. Hierbei ging er unter anderem auf Informationsasymmetrien und bestehende Markteintrittsbarrieren als mögliche Ursachen ein. Um zukünftig einen funktionierenden Cyber-Security-Markt zu realisieren, führte Scott Borg mögliche Lösungsvorschläge für Politik und Industrie auf, die er abschließend mit den Zuhörern diskutierte.

 
Konferenzreihe "The End of the Years of Plenty? American and German Responses to the Economic Crises"
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Das Brandenburgische Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) hat in diesem Jahr zusammen mit dem American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) eine Konferenzreihe zum Thema „The End of the Years of Plenty? American and German Responses to the Economic Crisis“ veranstaltet. Die Veranstaltungsreihe wurde vom Transatlantik-Programm der Bundesregierung aus Mitteln des European Recovery Program des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gefördert. Die Ergebnisse dieser Konferenzen wurden in drei Aufsätzen wissenschaftlich aufgearbeitet und stehen in Englisch beim AICGS und teilweise auf Deutsch am BIGS zum Download bereit.

Die erste Konferenz mit dem Titel „Balancing Global Macroeconomic Discrepancies: A Question of National Security“ fand im April 2011 in Berlin statt. Im ersten Panel wurden die amerikanische und die deutsche Wirtschaftspolitik auf die Frage hin untersucht, inwiefern die unterschiedliche Politik die transatlantischen Beziehungen beeinflusst. Im Fokus standen dabei die Hauptursachen der Wirtschafts- und Finanzkrise: die Schaffung der Eurozone und die Verflechtung der amerikanischen Ökonomie mit den asiatischen Exportmärkten. Die Redner, Knut Brünjes (BMWI), Jacob Funk Kirkegaard (Peterson Institute for International Economics) und Sherle Schwenninger (New America Foundation), analysierten die unterschiedlichen Maßnahmen der USA und Deutschlands in der Krise in Hinblick auf ihre globalen Auswirkungen und die makroökonomischen Ungleichgewichte.

Im zweiten Panel konzentrierten sich die Vortragenden, Klaus Deutsch (Deutsche Bank Research), Jeffrey A. Frieden (Harvard University), Matthias Matthijs (American University) und Robert von Rimscha (Auswärtiges Amt), auf die Zusammenhänge von Ungleichgewichten und Sicherheit. Die Notwendigkeit einer ausgeglichenen Eurozone wurde herausgestellt, auch wenn die Ungleichgewichte innerhalb Europas wahrscheinlich eher zu einer wirtschaftlichen Stagnation als zu einer Revolution führen würden. Für Überschussländer wie Deutschland sind die Gefahren eher gering, aber für Defizitänder wie die USA könnten die makroökonomischen Ungleichgewichte zu ernsthaften Problemen führen. Sollte sich das Verhältnis der USA zu China bspw. deutlich abkühlen, könnte es zu einem Handelskrieg oder der Ablösung des Dollars als Leitwährung kommen. Die sozialen Konsequenzen für die amerikanische Gesellschaft wären ebenso schwerwiegend, wie die die Folgen für die Weltwirtschaft. Eine Problematik, die in der dritten Konferenz tiefergehend besprochen wurde.

Das englische Paper zur ersten Konferenz können sie hier downloaden, das deutsche hier.

Die zweite Konferenz fokussierte sich auf „From Greece to the U.S.: Financial Crisis, National Debt, and Their Consequences for Europe and the U.S.“ und fand im Juni 2011 in Frankfurt a. M. statt. Amy Medearis (EU-Delegation), Nathan Sheets (Federal Reserve Board) und Bruce Strokes (German Marshall Fund) analysierten die unterschiedlichen Herausforderungen für Deutschland und die USA, die mit der Finanzkrise einhergehen. Die USA hat die Aufgabe, ihr Leistungsbilanzdefizit von derzeit fast 10% auf 2-3% ihres GDP zu reduzieren. Die daraus resultierenden Budgetprobleme wirken sich nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch auf die einzelnen Budgets der U.S.-Staaten aus. Die USA steht deshalb überwiegend vor drei großen Herausforderungen: das Gleichgewicht zwischen Austerität und Investitionen für zukünftiges Wachstum zu finden, herauszufinden wie viel Einsparpotential es bei Regierungsprogrammen gibt, ohne die sozialen Folgen zu vernachlässigen, und die divergierenden Ansätze in der amerikanischen Gesellschaft über die Rolle und die Größe der Regierung zu vereinen. Für Europa und besonders für Deutschland besteht die größte Herausforderung im Umgang mit dem demographischen Wandel. Die Nationen müssen sich diesem Wandel anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Mit dieser europäischen Problematik setzten sich Andreas Freytag (Universität Jena), David Marsh (SCCO International/OMFIF), Martin Mühleisen (Internationaler Währungsfond) und Paul J. J. Welfens (Europäisches Institut für Internationale Wirschaftsbeziehungen) im zweiten Panel intensiv auseinander. Die Krise in Griechenland ist ein klarer Verstoß gegen die Regeln der europäischen Währungsunion. Aber anstatt sich mit den Implikationen für Europa auseinanderzusetzen, werden die Reaktionen der Regierungen durch die jeweilige innenpolitische Agenda bestimmt. Es gibt nur drei Möglichkeiten um den Euro als Gemeinschaftswährung zu erhalten: Stabilität mit einer Schuldenbremse und ohne Bailout, ein Rettungspaket oder eine gemeinsame Wirtschaftspolitik. Bei den beiden letztgenannten Optionen besteht allerdings die Gefahr, dass die Europäische Union in den einzelnen Ländern noch unpopulärer wird und extremistische, nationale Tendenzen erwachsen. Vor allem ist es ein Armutszeugnis für die europäischen Regierungen, dass sie die Griechenlandkrise nicht früher erkannt haben. Es zeigt, dass es kein Verständnis für das Funktionieren des Marktes und keine Mechanismen für die Identifizierung und Untersuchung von potentiell krisenhaften Entwicklungen gibt.

Das Paper zur zweiten Konferenz können Sie hier downloaden.

Am 21. Oktober 2011 fand die dritte Konferenz mit dem Thema „Transatlantic Trade and Globalization: Status Quo or Engine for Growth?“ in Washington, D. C. statt.

Klaus Deutsch (Deutsche Bank Research), Gary Hufbauer (Peterson Institute for International Economics) und Oliver Wieck (Bundesverband der Deutschen Industrie e. V.) diskutierten mit BIGS-Direktor Tim Stuchtey über die Zukunft der Doha-Runde sowie die Interessen Deutschlands und der USA im Welthandel und die Gefahr von Handelskriegen.

Die Wirtschaft vieler Staaten steht zurzeit vor fiskalischen und strukturellen Anpassungen. Die Unruhen der Wirtschaftskrise führen zu einem schlechten Klima für die internationale Handelspolitik, welche wiederum großen Druck auf die Regierungen ausübt. Die Doha-Runde wurde ursprünglich ins Leben gerufen, als China der WHO beitrat. Sie beruht auf dem System der Einstimmigkeit. Mit mittlerweile 153 Mitgliedstaaten ist es jedoch beinahe unmöglich geworden, sich auf irgendetwas zu einigen. Um diese institutionellen Schwächen zu überwinden, schlugen die Redner in ihren Beiträgen vor, Mehrheitsbeschlüsse zuzulassen und diese nur für die Unterzeichner gelten zu lassen. Alternativ wurde vorgeschlagen, dass statt alle Mitgliedsstaaten in multilateralen Verträgen mitzunehmen, man auch auf ein System plurilateraler Handelsverträge wechseln könne. Diese Verträge sollen jedoch für einen zukünftigen Beitritt offen sein. Weiterhin schlugen die Redner vor, die WHO zu einer Schlichtungsstelle für handelspolitische Streitigkeiten umzuformen.

Um die Doha-Runde wieder wirksam zu machen, ist ein starker politischer Wille notwendig. Dann kann sie aber zu einem Vorbild für die gesamte Welt werden und offen für weitere Mitglieder sein.

Das zweite Panel fokussierte sich auf das Potential des Transatlantic Economic Council (TEC). Stormy-Annika Mildner (Stiftung Wissenschaft und Politik), Peter Rashish (U.S. Chamber of Commerce), Hiddo Houben (Delegation of the European Union) und David Weiner (Office of the U.S. Trade Representative) diskutierten über mögliche Verbesserungsmaßnahmen und den transatlantischen Handel.

Die Aufgabe des TEC ist es, Transaktionskosten im transatlantischen Handel und bei Direktinvestitionen zu verringern, Handelsumwege und lange, kostenintensive Handelskonflikte zu vermeiden. Besonders der Zugang zu Rohstoffen und die Sicherheit des Handels wurden durch die Arbeit des TEC verbessert, dennoch es gibt weiterhin ausreichend Problemfelder im transatlantischen Handel: mangelndes gegenseitiges Vertrauen, eine niedrige politische Priorität und die verschiedenen Kulturen und Vorlieben der einzelnen Staaten.

Die Redner zogen ein positives Fazit für die diesjährige Arbeit des TEC. Auf einer Konferenz im November dieses Jahres wurden Standards für neue Technologien und Wirtschaftssektoren besprochen. Die Konferenz zeigte, dass es starke Signale für eine Fortsetzung der Arbeit des TEC gibt. Dies hätte besonders in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage sowohl für die USA als auch für Europa positive Auswirkungen.

Das Paper zur dritten Konferenz können Sie hier downloaden.

Am 13.12.2011 wurden alle drei Papiere in einer gemeinsamen Veranstaltung an der New Yorker Wall Street durch den deutschen Botschafter in den USA, Dr. Peter Ammon, der Fachöffentlichkeit vorgestellt.

Die englische Version des Abschlusspapiers steht hier zum Download bereit. Eine deutsche Version wird in Kürze veröffentlicht.
 

 
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