Lagebild zum Hackerangriff auf Telekomgeräte

Unsere Partner von der FU Berlin im Projekt RiskViz haben zum aktuellen Angriff auf die Router der Telekom ein detailliertes Lagebild erstellt. Nach den USA ist Deutschland am Häufigsten betroffen. Details des Lagebildes und weitere Karten können bei der FU eingesehen werden.

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Quelle: Freie Universität Berlin/scadacs.org

Veranstaltungen BIGS

  • Dangerous Ties: How to Fight the New Networks of Terror and Crime
  • fit4sec Capacity Building Workshops mit Endanwendern
  • BMBF-Workshop „Sichere Gesellschaften: unlocking innovation”
  • OSiMa Kick-off
  • European Cyber Security Month 2016
  • 3. RiskViz Konsortialtreffen in Potsdam
  • 16. Konferenz der European Society of Criminology
  • 26. Wirtschaftsforum Krynica, Polen 2016
  • NATO: Rethink - Realign - React - Berlin launch
  • ITSKRITIS-Jahreskonferenz
  • NATO: Rethink-Realign-React Vorstellung
  • fit4sec Workshop "Critical Infrastructure Protection"
  • fit4sec Workshop "Risk-Based Border Management"
  • fit4sec Workshop "Security Management Education"
  • fit4sec Resilience Workshop
  • Value-Sensitive Cybersecurity
  • Workshop Wissen(schafft) Sicherheit
  • Cyberspionage und Wirtschaftsschutz
  • HORIZONT 2020 Dialogveranstaltung
  • Fachtagung Social Media im Krisenmanagement
  • Expertenworkshop Changing Parameters of Partnership
  • Vorstellung der Studie „Fragile Staaten"
  • TTIP and its implications for economic growth and security
  • Expertenworkshop Rohstoffgovernance
  • Lebensader Internet
  • Wie sicher ist die Welt?
  • Vorstellung Sicherheitsindikator
  • Workshop Sicherheitsindikator
  • The Market Failures in Cyber Security

Am 06. März saß Alexander Ritzmann fürs BIGS auf dem Panel zu folgender Veranstaltung:

Dangerous Ties: How to Fight the New Networks of Terror and Crime

Islamist terrorism and organized crime have developed close ties in recent years and increasingly share organizational structures and methods. Both influence each other and create overlapping milieus. Prisons have become important locales for recruiting criminals for jihadist networks.

National and international law enforcement agencies as well as decision makers need to incorporate understanding of these developments into their strategies in order to better integrate coordination and prosecution of terrorist and criminal networks. What are the main obstacles in politics and law enforcement – as well as in the businesses and financial sector – to understanding the reciprocity between terrorist and criminal networks? What added benefits could public-private partnerships (PPP) bring in identifying such networks, and how can PPP improve the flow of necessary information? Which actors could contribute to PPP? The conference brings together distinguished criminologists, security experts, and members of the business community to address these questions.

The event was organized by the USA/Transatlantic Relations Program and was held in English. The Chatham House Rule applied. The agenda can be found here.

Das Brandenburgische Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) in Potsdam unterstützte im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts fit4sec um die Ausgangsposition deutscher Antragsteller bei den europäischen Sicherheitsforschungsprogrammen (Horizont 2020 – Sichere Gesellschaften) signifikant zu verbessern. In den vergangenen Jahren hat das BIGS im Rahmen von fit4sec mehrfach branchenspezifische Expertise aus Wirtschaft, Wissenschaft und den Behörden der öffentlichen Sicherheit zu Capacity-Building Workshops eingeladen.

Aufgrund der gestiegenen Bedeutung der Endanwender im Rahmen von Horizont 2020 sollte in diesem Workshop die Innovationsfähigkeit der Praktiker und deren Bedarf an innovativen Produkten, Dienstleistungen und an Analysen im Fokus stehen. Endanwender und deren Forschungsbedarf sollten mit innovativen Unternehmen und wissenschaftlichen Partnern in starke Konsortien zusammengeführt werden. Vor diesem Hintergrund luden wir in den anstehenden Capacity Building Workshops in Berlin am Freitag, den 18. November 2016 zum Thema „Schutz kritischer Infrastrukturen, Resilienz und Schutz vor Terrorismus“ und Freitag, den 09. Dezember 2016 zum Thema „Grenzsicherheit und äußere Sicherheit“ ein.

 Vor diesem Hintergrund richtete sich die Einladung insbesondere an 

  • Behörden und deren Forschungseinrichtungen
  • Einrichtungen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS)
  • Kommunen, Gebietskörperschaften
  • Betreiber kritischer Infrastrukturen
  • Sicherheitsdienstleister und vergleichbare Unternehmen der privaten Sicherheitswirtschaft

fit4sec

Am 8. und 9. November 2016 veranstaltete das BMBF im Comics Art Museum in Brüssel den Workshop „Sichere Gesellschaften: unlocking innovation – neuartige Sicherheitslösungen für sich wandelnde Bedrohungslagen“. Der Workshop zielte darauf ab, in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission die Erwartungen an und Erfahrungen mit innovationsnahen und marktnahen Fördermöglichkeiten zu diskutieren und Zukunftskonzepte zu entwickeln. Unter anderem zählte dazu die Frage, wie europäische Verbundprojekte besser mit Unternehmen zusammengebracht werden könnten und wie eine besser interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Forschung und end-usern geschaffen werden könnte. Der Workshop wurde auf Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung abgehalten

Die Veranstaltung richtete sich an Verantwortliche für Forschung und Entwicklung in Unternehmen, Hochschulen und Forschungsinstituten sowie an staatliche und private Endnutzer.

 

Am 7. Oktober 2016 nahm die Bearbeitung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Konsortialprojektes „Die Ordnung des Sicherheitsmarktes“ (OSiMa) Fahrt auf. Das erste Verbundtreffen nach Projektstart am ersten September fand an der Universität Potsdam statt. Mitarbeiter der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU Jena), der Universität Potsdam, des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW) und des Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) trafen mit Dr. Stuchtey und Dr. Rieckmann (BIGS) sowie Vertretern des Projektträgers VDI Technologiezentrum GmbH zusammen.  Neben der Vorstellung neuer Projektmitarbeiter und einer organisatorischen Einweisung wurde der Tag der konkreten Koordinierung und Planung der einzelnen Arbeits-Pakete und Schritte sowie Kooperationen gewidmet. 

Oktober ist der European Cyber Security Month 2016!

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in Deutschland bereits mehr als 40 Partner für den European CyberSecurity Month (ECSM), den europaweiten Aktionsmonat zum Thema Cybersicherheit, gewonnen. Im Oktober bieten diese Partner viele Aktionen an, um für unterschiedliche Aspekte der IT-Sicherheit zu sensibilisieren.

Dazu gehört zum Beispiel die Unterstützung der Bonner Tage der Cybersicherheit in der letzten Oktoberwoche. Dafür haben unter anderem die Universität Bonn, die IHK Bonn/Rhein-Sieg, die Deutsche Telekom und das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE, ein abwechslungsreiches Programm für Unternehmen, Bürger und Studenten zusammengestellt. Dieses beinhaltet beispielsweise Vorträge und Diskussionen zum Thema IT-Sicherheit und Weiterbildungsmaßnahmen.

Auch andere Regionen sind aktiv: So bringt sich der SIBB e.V. – Verband der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg in Kooperation mit Partnern mit mehreren Aktionen ein. Dazu gehören z.B. ein FIDO (Fast IDentity Online)-Forum oder eine Veranstaltung zu Cybersecurity bei kritischen Infrastrukturen und Produktionsanlagen. Darüber hinaus hat der Verband seine Mitglieder aufgerufen, sich am ECSM zu beteiligen, um gemeinsam die IT-Sicherheit in der Hauptstadtregion zu fördern.

Wie Bürger ihre Informationen und Daten vor fremden Zugriff schützen können, erklären Computerexperten in Vorträgen und Live-Hackings in Leipzig und Hoyerswerda auf Initiative des Sächsischen Staatsministeriums des Innern.BSI ECSM Banner 468x60

Weitere Informationen finden Sie hier.

Das BIGS promoted den European Cyber Security Month 2016 und bietet in dessen Rahmen am 1. November einen Workshop an der Universität Potsdam zum Thema "Cyber-Resilienz durch Versicherung?" an.

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Am 4. und 5. Oktober 2016 richtete das BIGS in Potsdam das 3. Konsortialtreffen des im Rahmen des IT-Sicherheitsforschungsprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „Risikolagebild der industriellen IT-Sicherheit in Deutschland" (RiskViz) aus.

An den beiden Tagen kam das Konsortium bestehend aus dem BIGS, der Hochschule Augsburg, der FU Berlin, der Genua mbH, der Koramis GmbH, der LEW Verteilnetz GmbH und dem Technologie Centrum Westbayern sowie der Munich Re (assoziierter Partner) zusammen und die Zwischenergebnisse der jeweiligen Teilvorhaben sowie die nächsten Ziele des Verbundvorhabens wurden präsentieren.

Vom 21. bis 24. September 2016 fand an der Universität Münster die 16. Jahrestagung der European Society of Criminology (ESC) unter dem Titel “Crime and Crime Control – Structures, Developments and Actors” statt.. Seit Gründung der ESC im Jahre 2000, nehmen mittlerweile jährlich rund 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Praktikerinnen und Praktiker aus der ganzen Welt an der Tagung teil (insbesondere aus Europa, Nordamerika, Asien und Australien). Neben den fünf Plenarsitzungen (über Gefängnisse, Überwachung, Life-course/Developmental Kriminologie, Wirtschaftskriminalität und Staatsverbrechen) und den dazugehörigen Follow-up Panels, bildeten die Sitzungen der ESC Arbeitsgruppen und rund 250 Panels zu Themen des vielseitigen kriminologischen Diskurses das Rückgrat der diesjährigen Konferenz.

Im Rahmen der Tagung hat Caroline von der Heyden einen Vortrag zum Thema „Costs of crime - As an integral part of evidence-based criminal justice policy“, gehalten. Für diejenigen, die Interesse an den Ergebnissen ihrer Dissertation haben: Am 30. September wird zu diesem Thema ein PizzaSeminar in Berlin stattfinden (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Vom 06. - 08. September 2016 wurde in Krynica, Polen das 26. Wirtschaftsforum abgehalten. Auch dieses Jahr wieder mit Beteiligung des BIGS.

Dr. Tim Stuchtey und Tyson Barker sprachen in Polen über die Themengebiete Wirtschaft, Politik und Sicherheit.

Dr. Stuchtey präsentierte dabei erneut die Ergebnisse seines Aufsatzes im Sammelband NATO: Rethink-Realign-React mir besonderer Beachtung der Mittel- und Osteuropäischen Staaten.

Tyson Barker ging in seinem Panel "Cyber security - Public-private Partnership in Detecting and Preventing Cyber Crime" besonders auf aktuelle Ereignisse, wie den Hacking Angriff auf die Demokratische Partei in den USA ein.

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The Berlin launch of the publication NATO: Rethink Realign React. Tackling Security Challenges Together took place on June 21.

Participants in the Berlin conversation tackled several crucial issues concerning CEE security, and discussed NATO’s response to three rising challenges – terrorism, cybersecurity and propaganda. The presentation, based on one of the publication’s chapters, was given by:

Greta Monika Tučkutė, Director, Center for Geopolitical Studies, Lithuania

Przemysław Piotr Żurawski vel Grajewski, Advisor to the Polish Foreign Minister, Representative of the Polish President’s National Development Council

Dr. Christoph Schwegmann, Senior Advisor, German Ministry of Defense

Tyson Barker, Senior Research Fellow at BIGS and former US State Department Official

The discussion was moderated by Dr Tim Stuchtey, BIGS Executive Director.

Greta Tuckute underlined the challenge of facing Russian propaganda as a part of Russia’s hybrid warfare in Europe, especially visible in the Baltic states and Ukraine. She pointed out that the perception of Russia is different across Europe, from the Baltic and Poland where the threat is pervasive and existential to countries like Germany which take a less antagonistic approach to Russia.

On the NATO front, German soldiers on the Baltic ground are seen positively. The Baltic states are against softening the sanctions against Russia or any action that might embolden Russia to believe aggression against a foreign country lacks consequences..

“I wish that after the NATO summit in Warsaw, the alliance will adapt to current challenges and find a way to react properly – concerns of all member states should be taken into account,” Tuckute underscored.

She stated that one of the difficulties with all three rising challenges was ascribing competence to the proper state and Alliance institutions. What is more, the Paris and Brussels attacks highlighted the fact that these countries do not always pay enough attention to undertake relevant measure.

Przemysław Żurawski vel Grajewski contended that NATO should remain united and be divided into eastern and southern flanks. “Principle of solidarity should be demonstrated in all dimensions”. “We cannot afford wishful thinking of Russia” he pointed out. “The people ruling this country are not naive,” stressed Żurawski, “they don’t feel threaten by NATO. We have to signal to Russia in terms that they understand.   EU sanctions, for instance, send a clear message to the Kremlin that Russia’s policy is inacceptable in Europe.”| Przemysław Żurawski underscored the Polish perspective that the sanctions against Russia must remain in place until Minsk is fully implemented. He pointed to Transnistria as another example of conflict rooted in Russia’s use of ethnic tension, separatism and military support.

Dr. Christoph Schwegmann underlined that NATO has to find solutions and answers to many problems, but it should not forget that the Soviet Union doesn’t exist anymore. He expressed a clear need for dialogue and deterrence in NATO’s relationship [with Russia and noted it is unlikely that NATO policy towards Russia will change significantly following the NATO summit. Schwegmann added however that we should pay more attention to solidarity and make it more visible. He emphasized that NATO must continue the dialogue with its members and with Russia, despite different challenges and difficult negotiations. NATO is more than military organization, he concluded.

Tyson Barker presented the differences in understanding the role of state between Russia and the EU countries – President Putin understands openness of the state as a weakness. He agreed that Russian propaganda is one of the instruments in the current conflict in Ukraine and that Russia is using these grey tools elsewhere like the Baltics but pointed out that responsibility for managing the rising threats must fall primarily on governments, private sector and societies rather than on alliances. When it comes to cybersecurity, we should also pay more attention to protecting governments, as the leaks have their source more often on the state level or in political parties than on international level. What’s more, we should work to strengthen media training and democratic institutions, he claimed.

The discussion was moderated by Dr. Tim Stuchtey, BIGS Executive Director.

The ARD mentioned the event in one of their repots on the NATO Summit in Warsaw. The Audiofile in German can be found here.

Die VeSiKi-Begleitforschung veranstaltete am 20. und 21. Juni in Bremen im Rahmen des Förderschwerpunkts „IT-Sicherheit für Kritische Infrastrukturen“ die zweite Jahreskonferenz. Hier gab es die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Projekte des Förderschwerpunkts auszutauschen und sich über die Projekte hinweg zu vernetzen. Das RiskViz-Konsortium hat im Rahmen dieser Veranstaltung einen Workshop zum Forschungsprojekt veranstaltet. Weitere Informationen finden Sie hier.


Am 10. Juni stellte Dr. Tim Stuchtey in Vilnius, Litauen seinen Beitrag zum Sammelband "NATO: Rethink - Realign - React" vor. Der Beitrag des Direktors des BIGS beschäftigt sich insbesondere mit industrie- und technologiepolitischen Aspekten der Verteidigungswirtschaft. In der Diskussion mit  Kinga Redlowska vom Institute for Eastern Studies in Warschau und Greta Tuckute vom Center for Geopolitical Studies in Vilnius sowie lettischen Vertretern aus Politik und Medien wurde insbesondere die unterschiedliche Bedrohungswahrnehmung in Mittel- und Osteuropa einerseits und Westeuropa andererseits deutlich. Der Sammelband wird im Vorfeld des Warschauer NATO-Gipfels gegenwärtig in zahlreichen Hauptstädten Europas und in Washington vorgestellt.

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On March 11th 2016, the Brandenburg Institute for Society and Security (BIGS) held another fit4sec capacity building workshop at the Hotel Aquino Berlin. The event brought together 18 renowned international experts from around Europe to discuss cyber and physical security solutions to protect the critical infrastructure of Europe. The workshop fostered an interdisciplinary dialogue to incorporate a diversity of perspectives to possible security solutions.

fit4secWorkshop

In essence, the workshop addressed the scope of the upcoming Innovative Action (IA) call on "Prevention, detection, response and mitigation of the combination of physical- and cyber threats to the critical infrastructure of Europe" (CIP-01-2016-2017) of the Horizon 2020 Societal Challenges programme. Along three impulse statements per panel, each session assembled multiple perspectives to jointly identify key challenges, pressing knowledge gaps and best practices in the field. The final session synthesized the results of the debates and aimed to sketch the basic contours of a possible project consortium that would meet the EU funding criteria.

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fit4sec Capacity Building Workshop "Risk-Based Border Management"

On December 4th 2015, the Brandenburg Institute for Society and Security (BIGS) conducted a fit4sec capacity building workshop on the topic of "Risk-Based Border Management: New Methods for EU Border Facilitation and Security."

The event, which was held at the Adina Hotel Checkpoint Charlie Berlin, brought together 19 experts from Germany, Spain, Austria, Finland, Ireland, Switzerland and the United States to discuss the current and future challenges and opportunities in border management, especially how research and technology can assist border agencies to expedite border crossings for low risk individuals, while detecting and inspecting high risk individuals. Each session assembled multiple perspectives to jointly identify key challenges, pressing knowledge gaps and best practice in this field. The first panel on "Achieving a Risk-based EU Border Crossing by Eliminating or Reducing Checkpoint Gates: How could it be done?" included five impulse statements by experts from different countries and european and international border control organizations. The second panel discussed concerns, obstacles and public perception about border management innovations.

The final session synthesized the results of the debates and aimed to sketch the basic contours of a possible project consortium that would meet the EU funding criteria for the Horizon 2020 call.

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fit4sec - Capacity Building Workshop "Security Management Education in Europe"

Am 13. November 2015 veranstaltete das BIGS einen weiteren fit4sec-Workshop unter dem Titel "Security Management Education in Europe – Taking Stock and Looking Forward" im Mercure Hotel Berlin City. Die Veranstaltung brachte 18 Experten aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich und Finnland zusammen um über den Status Quo, Unterschiede und Gemeinsamkeiten und neue Wege der Kooperation und Innovation in der Forschung und Lehre von Sicherheitsmanagement in Europa zu diskutieren. 

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Im ersten Teil des Workshops wurden akademische Studienprogramme aus vier Ländern vorgestellt. Dazu gehörten grundständige und weiterführende Studiengänge der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht, der FH Brandenburg, der Donau-Universität Krems, der The Hague University of Applied Sciences, sowie der University of Portsmouth und Buckinghamshire New University. Im folgenden Abschnitt wurden Projekte wie das „Cooperation Network for Risk, Safety and Security Studies" (CONRIS) vorgestellt und dortige Initiativen zur Förderung von Kooperation und Innovation im Feld Sicherheitsmanagement diskutiert. In der letzten Session wurden die Ergebnisse der vorhergehenden Präsentationen zusammengeführt und mit den Teilnehmern über Themen wie Anreize für Kooperation statt Wettbewerb, Möglichkeiten der Professionalisierung und Akademisierung des Felds, Bedarfe für Aus- und Fortbildung im höheren Management sowie Länderunterschiede in der Bereitstellung privater Sicherheit diskutiert. Wesentliche Diskussionspunkte und Erkenntnisse des Workshops werden in einer kommenden BIGS Publikation zu Studienangeboten im Bereich Sicherheitsmanagement in Europa thematisiert werden.

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fit4sec Workshop "Societal Resilience in Crisis and Disaster Situations"

The fit4sec capacity building workshop on "Societal Resilience in Crisis and Disaster Situations – Concepts, Trends and Implementation Strategies" brought together experts from academia, industry and civil society with public security end-users. The workshop was part of a larger project funded by the German Federal Ministry of Education and Research (BMBF) that will pool expertise in the German security sector and link it internationally, in order to promote successful European civil security research alliances. With a view to the Disaster Resilience Calls of the Horizon 2020 Secure Societies Programme, the workshop focussed on the specific opportunities and challenges concerning societal resilience in crisis and disaster situations.

fit4sec

Resilience has become one of the most prominent keywords in European civil security affairs. In the field of civil security the term is used in the context of both critical infrastructure and civil protection. Despite its popularity within the research community, however, resilience is a rather abstract and vague idea that may refer to different concepts and implementation strategies. At the same time, this vagueness can be problematic if resilience is used only as a buzzword in security debates. The challenge for civil security research and practice is, therefore, to define this vague term with useful concepts and implementation strategies. Each session at this workshop sought to formulate practical research questions and tentative policy solutions. The final session synthesized the results of the structured debates and seeks to establish the basic contours of promising project ideas and possible research consortia that meet the criteria for EU funding.

 

Am 06. März 2015 hat das BIGS einen internationalen Capacity Building Workshop im Rahmen des fit4sec Projekts ausgerichtet. Die Veranstaltung brachte branchenspezifische Expertise aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft im Hotel Aquino in Berlin zusammen, um gemeinsam wesentliche Forschungsansätze zum Thema „Value-Sensitive Technological Innovation in Cybersecurity" zu identifizieren und Forschungsmöglichkeiten zu eruieren.

Details zum Thema finden sich hier.

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Workshop zur Unterstützung des Wissenstransfers zwischen Sicherheitsforschung und Aus- und Weiterbildung

Am 21. November 2014 veranstaltete das BIGS im Rahmen von fit4sec einen Workshop unter dem Thema „Wissen(schafft) Sicherheit? Möglichkeiten für einen verbesserten Wissenstransfer zwischen Sicherheitsforschung und Aus- und Weiterbildung in Deutschland." Die Veranstaltung in Potsdam brachte Vertreter der zivilen Sicherheitsforschung sowie der betrieblichen Aus- und Weiterbildung, von Branchenverbänden und der Bildungsforschung zusammen, um über Anknüpfungspunkte und Synergien zwischen beiden Bereichen zu diskutieren. Auf dem Workshop wurden u.a. folgende Fragestellungen thematisiert: Welchen Mehrwert bietet die nationale und europäische Sicherheitsforschung für Ausbildung und Lehre? Welche Themen, Trends und Erkenntnisse aus der Forschung sind besonders interessant? Wie können relevante Forschungsergebnisse identifiziert und gegebenenfalls in Schulungs- und Prüfungsinhalte integriert werden? Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Veranstaltung finden Sie auf der fit4sec Projektwebseite.

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Capacity Building Workshop zum Thema Cyberspionage und Wirtschaftsschutz

 

Am 13. Oktober 2014 hat das BIGS einen internationalen Capacity Building Workshop ausgerichtet. Die Veranstaltung brachte branchenspezifische Expertise aus Wirtschaft, Wissenschaft und den Behörden der öffentlichen Sicherheit (BOS) im Hotel Aquino in Berlin zusammen, um gemeinsam wesentliche Wissenslücken zum Thema Cyberspionage und Wirtschaftsschutz zu identifizieren und Möglichkeiten für ein potentielles Forschungskonsortium zu eruieren.

 

Detailliertere Einblicke in das Programm finden Sie hier.

 

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Erste fit4sec Dialogveranstaltung für die Sicherheitswirtschaft in Berlin

Am 26. Februar fand in Berlin die erste fit4sec Dialogveranstaltung für die Sicherheitswirtschaft statt. Rund 100 Teilnehmer, darunter Vertreter aus Wirtschaft und Industrie, Verbänden, Verwaltung und Forschung, trafen sich zu dieser Veranstaltung im Fraunhofer FOKUS in Berlin-Charlottenburg.

Nach einer Begrüßung durch Christian Köhler (fit4sec/IABG) eröffnete Dr. Wolf Junker (BMBF) mit einem Vortrag zu den Schwerpunkten deutscher und europäischer Sicherheitsforschung sowie zukünftiger Herausforderungen, zu denen u.a. ein Ausbau der deutschen Wirtschaftsbeteiligung in der EU Sicherheitsforschung gehört. Die Zielstellungen und Leistungsangebote von fit4sec wurden anschließend von Dr. Stephan Gottwald (fit4sec/IABG) dem Publikum präsentiert. Prof. Jochen Schiller (fit4sec/Fraunhofer FOKUS) gewährte einen tieferen Einblick in die Methodik von fit4sec und erläuterte den Mehrwert, den fit4sec als „Inkubator" für Forschungskonsortien von der Projektidee bis zum erfolgreichen Antrag liefern kann.

Eine Perspektive aus der Elektroindustrie lieferte Dr. Christian Kellermann (ZVEI), der in seinem Beitrag auf zahlreiche, insbesondere für Unternehmen interessante EU-Forschungsprogramme mit Sicherheitsbezug aufmerksam machte. In den abschließenden Impulsvorträgen erläuterten Vertreter der Polizei, des Deutschen Instituts für Normung e.V., der Charité sowie von BITKOM ihre eigenen Interessen und Anforderungen an Sicherheitsforschung aus der Praxis. Bei einem anschließenden Get-Together konnten die Teilnehmer sich zu verschiedenen Themenbereichen aus dem aktuellen EU-Sicherheitsforschungsprogramm vernetzen.

Weitere Informationen sowie die Agenda und Vorträge befinden sich auf der projekteigenenen Webseite fit4sec.de.

Fachtagung Social Media im Krisen- und Katastrophenmanagement

Das BIGS veranstaltete im November 2013 zusammen mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam eine Fachtagung zum Thema „Social Media im Krisen- und Katastrophenmanagement".

Zwar eröffnen sich über Social Media neben der Verwendung für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auch Möglichkeiten, die behördliche Krisenkommunikation auf soziale Netzwerke auszuweiten, in der konkreten Anwendung für das Krisen- und Katastrophenmanagement bestehen jedoch noch viele Unsicherheiten. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf organisatorische, inhaltliche und rechtliche Fragen. Mit der Fachtagung wurde sich diesen Fragen genähert, um konkrete Lösungen und Handlungsempfehlungen zu entwickeln und den aktuellen Stand der Nutzung von Social Media im Bereich des Bevölkerungsschutzes zu diskutieren.

Die Tagung, zu der rund 60 Teilnehmer aus dem Bereich Krisenmanagement und Katastrophenschutz aus ganz Deutschland in Potsdam zusammenkamen, richtete sich vorrangig an die Praxis (z.B. Katastrophenschutzbehörden und Leitstellen), aber auch an wissenschaftliche Einrichtungen und Software-Anbieter. Im Frühjahr 2014 wird der Tagungsband „Social Media im Krisenmanagement" erscheinen.

Expertenworkshop „The Changing Parameters of Partnership: The US - Turkey - Germany"

3. Panel mit Tim als ReferentGemeinsam mit der Middle East Technical University (METU) und der Konrad Adenauer Stiftung in Ankara sowie dem American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) in Washington, D.C. hat das BIGS einen Expertenworkshop zum Thema „The Changing Parameters of Partnership: The US - Turkey - Germany" vom 1. bis 3. Dezember in Ankara organisiert. Auf drei Panels haben etwa 15 deutsche, US-amerikanische und türkische Experten über die türkische Innenpolitik, die wirtschaftliche Entwicklung des Landes und aktuelle Herausforderungen der türkischen Außen- und Sicherheitspolitik diskutiert. Von Seiten des BIGS haben Dr. Tim Stuchtey und Alexis Below teilgenommen und jeweils ein Panel moderiert.

Am Abend des 2. Dezember fand außerdem eine öffentliche Expertendiskussion mit Prof. Hüseyin Bağci (METU), Dr. Gönul Tol (Middle East Institute Washington), Assoc. Prof. Murat Erdoğan (Hacettepe University) und Dr. Tim Stuchtey statt, bei der die Referenten vor einem Publikum aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung aAnkara AlexisModeratorktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in den trilateralen Beziehungen analysierten.

Die Veranstaltung markiert den erfolgreichen Auftakt einer Konferenzreihe zur Unterstützung eines trilateralen Dialogs zwischen Deutschland, der Türkei und den USA. In drei Konferenzen sollen in 2013 und 2014 die gegenwärtigen Bedingungsfaktoren der türkischen Innen- und Außenpolitik (Ankara, Dezember 2013), die EU-Beitrittsperspektive der Türkei (Washington, D.C., Februar 2014) und die Folgen der „Arabellion" und des syrischen Bürgerkriegs (Berlin, Sommer 2014) aus einer trilateralen Perspektive beleuchten und Grundlagen für gemeinsame politische Entscheidungen gestärkt werden. In Ankara wurden dabei grundlegende Problemstellungen in den trilateralen Beziehungen herausgearbeitet und wertvolle Impulse für die weiteren Konferenzen in 2014 gesetzt.

Vorstellung der Studie „Vernetzte Ansätze für den Umgang mit fragilen Staaten ‒ ein internationaler Vergleich" im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Am 19.08.2013 stellten Dr. Tim Stuchtey und die beiden Autoren, Alexis Below und Anne-Sophie Belzile, die vom BMZ geförderte Studie „Vernetzte Ansätze für den Umgang mit fragilen Staaten ‒ ein internationaler Vergleich" im Rahmen eines Frühstücksgespräches im Entwicklungsministerium in Berlin vor. Neben Referenten aus den Fachreferaten waren unter den vom BMZ geladenen Gästen auch Vertreter von Botschaften und Think Tanks anwesend.

Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz ging in seinem Eröffnungsvortrag auf die Entstehung der ressortübergreifenden Leitlinien für eine kohärente Politik der Bundesregierung gegenüber fragilen Staaten ein und betonte dabei den Bedarf für eine fortlaufende und offene Diskussion über Whole of Government Approaches auch in Deutschland. Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie sowie Empfehlungen für die institutionelle Weiterentwicklung des deutschen Ansatzes wurden darauffolgend von Dr. Tim Stuchtey vorgestellt. Die im April 2013 abgeschlossene Studie untersucht innovative Ansätze zur ressortübergreifenden Zusammenarbeit gegenüber fragilen Staaten in Großbritannien, Dänemark, Kanada und Australien. Dabei wurden für jedes Land die konzeptionelle und institutionelle Umsetzung des vernetzten Ansatzes anhand relevanter Strategien und Rahmenkonzepte, institutioneller Regelungen und Finanzierungsmechanismen sowie der Rolle entwicklungspolitischer Erwägungen analysiert. Auf der Basis gemeinsamer Erkenntnisse aus allen Fallbeispielen wurden im Schlussteil Empfehlungen für die Weiterentwicklung der deutschen Organisationsstrukturen erarbeitet.

In der anschließenden Diskussion konnten die Autoren Alexis Below und Anne-Sophie Belzile auf Fragen und Anregungen aus dem fachkundigen Publikum eingehen. So wurden u.a. die Arbeitsteilung mit internationalen Organisationen bei der Frühwarnung und Konfliktanalyse, der Mehrwert einer nationalen Sicherheitsstrategie für die Ressortabstimmung sowie das Problem einer einsetzenden „operational fatigue" in den Geberländern nach langen Einsätzen auf dem Balkan und in Afghanistan thematisiert. Weitere Diskussionspunkte waren die bessere Einbindung von Kapazitäten aus dem Justiz- und Polizeibereich und die Möglichkeiten einer engeren parlamentarischen Begleitung von Aktivitäten in fragilen Staaten und Situationen. Es wurde erneut deutlich, dass für die effektive Umsetzung eines vernetzten Ansatzes in der Praxis nach wie vor keine Blaupause existiert, sondern Geberländer und internationale Organisationen aus bisherigen Engagements lernen und ihre Strukturen und Instrumente für den Umgang mit fragilen Staaten weiter verbessern müssen.

Comparing Whole of Government Approaches to Fragile States (englische Langfassung)

Vernetzte Ansätze für den Umgang mit fragilen Staaten ‒ ein internationaler Vergleich (deutsche Kurzfassung)

TTIP and its implications for economic growth and security

Das BIGS hat am Montag, den 1. Juli 2013 zusammen mit der Young British Chamber of Commerce eine Veranstaltung zum geplanten transtatlatischen Freihandelsabkommenit organisiert. Dr. Tim Stuchtey hat bei der Diskussion einen Vortrag mit dem Titel „TTIP and and its implications for economic growth and security within Europe and with the United States" gehalten. Darin thematisierte er die Wachstumschancen, diesseits und jenseits des Atlantiks, die mit einem weitreichenden Abkommen zur Liberalisierung des bilateralen Handels und einem Abbau der nicht-tarifären Handelshemmnisse verbunden wären. Insbesondere wären es die Briten, die von einem solchen Abkommen profitieren würden, so dass es umso unverständlicher ist, wenn Teile der britischen Gesellschaft ernsthaft ein Ausscheiden aus der EU in Erwägung ziehen würden, so Stuchtey. Letztlich sei eine Liberalisierung des Außenhandels auch das Mittel der Wahl, wenn es darum ginge, für die EU reale Wachstumsimpulse zu schaffen, die anders als eine gefährliche weitere Ausweitung der Geldmenge, einen dauerhaften Wohlstandsanstieg versprechen.

 

Expertenworkshop zum Thema „Nationale Versorgungssicherheit, internationale Rohstoffpolitik und nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit – Eine Gleichung ohne Lösung?" am 08.07.2013 in Frankfurt am Main

In Kooperation mit dem American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) und dem ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. veranstaltete das BIGS mit Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) einen Expertenworkshop zum Thema Rohstoffgovernance, bei dem deutsche und US-amerikanische Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung über eine Wachstum und Entwicklung fördernde Rohstoffpolitik, internationale Rohstoffstrategien und gemeinsame Kooperationsmöglichkeiten diskutierten.

In der Diskussion wurde deutlich, dass die Interessen der deutschen Industrie mit den Grundsätzen einer entwicklungsförderlichen Rohstoffpolitik im Einklang stehen. So sind hohe Umwelt- und Sozialstandards zunehmend auch ein Wettbewerbsvorteil. Deutsche Unternehmen haben ebenfalls ein Interesse an verbesserten Rahmenbedingungen in Entwicklungsländern in Form von guter Regierungsführung, Transparenz und nachhaltigem Wirtschaften. Die ressortübergreifende deutsche Rohstoffpolitik, in der das BMZ mit seinen entwicklungspolitischen Instrumenten eine entscheidende Rolle spielt, leistet dafür einen wichtigen Beitrag. Gleichwohl wurden Maßnahmen wie die Zertifizierung von Konfliktressourcen oder die bisherigen Rohstoffpartnerschaften auch kontrovers diskutiert. Von der Wirtschaft wurden grundsätzlich mehr Unterstützung für politische Initiativen sowie die Entwicklung von eigenen Konzepten für eine bessere Rohstoffpolitik gefordert.

Mit Blick auf die Chancen einer effektiven internationalen Rohstoffgovernance wurde festgestellt, dass Deutschland auch mit Ländern wie den USA trotz grundlegender struktureller Unterschiede der beiden Volkswirtschaften in Bezug auf Rohstofffragen gemeinsame Anknüpfungspunkte finden kann. Anders als Deutschland verfügen die USA über kommerziell abbaubare mineralische und energetische Rohstoffe sowie eigene große Minen- und Bergbaufirmen. International können dabei der Kampf gegen Rohstoffkartelle oder die Schaffung von mehr Transparenz im Rohstoffhandel Ansätze für Verhandlungen auf multilateraler Ebene bieten, die auch für Schwellenländer wie China attraktiv wären. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die G20 für solche Initiativen das am besten geeignete Forum sein würde, um alle relevanten Rohstoffproduzenten und -konsumenten zusammenbringen. Neben einer gemeinsamen Verhandlungsagenda wären zukünftig aber auch gemeinsame Instrumente und Institutionen nötig, um Vereinbarungen für eine internationale Rohstoffgovernance in der Praxis zu verfolgen und umzusetzen.

Die BIGS Studie "Nationale Versorgungssicherheit, internationale Rohstoffpolitik und nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit - Eine Gleichung ohne Lösung?" legt die Thematik ausführlich dar und beinhaltet den Konferenzbericht zum Workshop.


Stefan Beißwenger (Impact Solutions UG), Franca Schwarz (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe), Dr. Peter Wolff (Deutsches Institut für Entwicklungspolitik) und Dirk Schattschneider (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) in der Diskussion

 


Dr. Stormy-Annika Mildner (Stiftung Wissenschaft und Politik), Dr. Diana Bauer (U.S. Department of Energy), Dr. Jackson Janes (AICGS) und Reinhard Krause (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie) auf dem zweiten Panel

Lebensader Internet – Ein gesunder Umgang mit Risiken

Das Internet gehört längst zum Alltag, doch die digitale Revolution rast weiter. Sie verändert unser Leben – privat, geschäftlich und gesellschaftlich. In Zusammenarbeit mit dem Hasso-Plattner-Institut (HPI), der British Chamber of Commerce in Germany (BCCG) und dem BIGS wurden im Rahmen dieser Veranstaltung die Risiken erörtert, die mit dem Bedeutungszuwachs des Internets sowohl für Privatanwender als auch im Firmenkontext einhergehen.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Meinel (Hasso-Plattner-Institut), Tom Köhler (CEO von Cassidian Cybersecurity), Ansgar Baums (Director Government Relations bei HP) und Prof. Niko Härting (Rechtsanwalt und Spezialist für Internetrecht) wurden die Themen Sichere Kommunikation, der Schutz vor Eindringlingen mittels World Wide Web und rechtliche Aspekte ebenso wie die Frage, wer eigentlich für eine sichere Nutzung des Internet und der Kommunikation heutzutage verantwortlich ist, unter Moderation von Dr. Tim Stuchtey (Geschäftsführender Direktor BIGS) diskutiert.

Das Fazit der Veranstaltung am 18. März 2013 war, dass zum Teil jeder selbst für Sicherheit und elektronische Hygiene verantwortlich ist. Der Staat kann dafür, wie bspw. mit dem IT-Sicherheitsgesetz, nur eine Grundlage schaffen.

Wie sicher ist die Welt? Zivil-militärisches Projekt zur Sicherheitspolitik

Am 24. und am 29. Januar 2013 hat Therese Skrzypietz im Rahmen des Seminars „Wie sicher ist die Welt“, das am Gustav Stresemann Institut in Bad Bevensen veranstaltet wurde, ausgewählte Forschungsarbeiten des BIGS vorgestellt und mit den Teilnehmern kritisch diskutiert.

Ziel des Seminars war die Erprobung und Durchführung eines zivil-militärischen Dialoges zu sicherheitspolitischen Themen im Rahmen der politischen Bildung. An dem Projekt haben sich das Gustav Stresemann Institut, Jugendoffiziere des Standorts Lüneburg, Schulen sowie Soldaten und Soldatinnen aus Niedersachen und das BIGS beteiligt. Das Projekt wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert. Die Jugendoffiziere haben als Vertreter der militärischen Seite das Planspiel „Polis“ moderiert, das auf sehr anschauliche Weise die Interaktionen im Bereich der Sicherheits-, Wirtschaft- und Umweltpolitik simuliert. In dem Planspiel konnten sich die angehende Abiturienten und die teilnehmenden Soldaten über drei Tage in die Rollen von Regierungschefs, Wirtschafts- sowie Umweltministern, NGOs, der Weltpresse und UN-Vertretern versetzen. Als politische Entscheidungsträger haben die Teilnehmer dann Verhandlungen auf internationaler Ebene durchgeführt, den Umgang mit Ressourcen sowie auch militärische Aspekte besprochen und auf unvorhersehbare Ereignisse reagiert. Mithilfe des Planspiels konnten sich die Teilnehmer somit aktiv und kritisch mit der internationalen Politik auseinandersetzen und die Ereignisse sowie Ergebnisse reflektieren. Als Vertreterin des zivilen Standpunktes hat Therese Skrzypietz im Rahmen des gemeinsamen Projektes insgesamt vier interaktive Vorträge über die Zivile Sicherheit in Forschung und Praxis gehalten. Insbesondere die beiden kürzlich erschienen Artikel in der TAZ sowie im Spiegel Online waren ein sehr guter Einstieg, um über die Arbeiten am BIGS mit den Teilnehmern kritisch diskutieren zu können. Insgesamt wurden sehr unterschiedliche und spannende Diskussionsrunden geführt und die verschiedenen Forschungsarbeiten des BIGS sind sowohl bei Schülern, als auch Jugendoffizieren, Soldaten und Lehrern auf großes Interesse gestoßen.

Vorstellung Sicherheitsindikator in Washington

Am 6. September 2012 hat Dr. Tim Stuchtey das WISIND-Projekt zur Entwicklung eines Sicherheitsindikators bei einer Roundtable Discussion am American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) in Washington, D.C. vorgestellt. Eine Zusammenfassung der Veranstaltung befindet sich in englischer Sprache auf der Webseite des AICGS.

Das Projekt "Ein Wirtschaftswissenschaftliches Indikatorensystem zur Messung von Sicherheit und Sicherheitswirtschaft in Deutschland (WISIND)" wird zusammen mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

1. Workshop Sicherheitsindikator

Das Brandenburgische Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) haben im Rahmen ihres gemeinsamen Forschungsprojekts WISIND – ein wirtschaftswissenschaftliches Indikatorensystem zur Messung von Sicherheit und Sicherheitswirtschaft in Deutschland – einen Kick-off-Workshop am 27. April 2012 durchgeführt. In dem Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, soll ein Sicherheitsindikator modelliert werden, der das allgemeine Sicherheits- bzw. Bedrohungsniveau in Deutschland anhand einer fundierten wirtschaftlichen Analyse der Risiken, Schwachstellen und Widerstandsfähigkeiten messen kann. Ziel ist es, eine statistische Methodik zur Messung der inneren Sicherheit zu entwickeln, die die von Menschen verursachten Bedrohungsfaktoren wie Terrorismus, Vandalismus, Cyber-Angriffe, politischer Extremismus und organisierte Kriminalität berücksichtigt. Zu den Teilnehmern des Workshops zählten renommierte Wissenschaftler wie Prof. Dr. Stefan Hornbostel, Prof. Dr. Friedrich Schneider und Prof. Dr. Michael Brzoska sowie Vertreter von staatlichen Behörden und aus der privaten Wirtschaft.

 

The Market Failures in Cyber Security and What to Do About Them

Das Brandenburgische Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) hat in Kooperation mit dem Hasso-Plattner-Institut (HPI) am 17. Januar 2012 einen Vortrag zum Thema „The Market Failures in Cyber Security and What to Do About Them“ veranstaltet. Referent war der Direktor des unabhängigen Think Tanks U.S. Cyber Consequences Unit (US-CCU), Scott Borg.

Der Ökonom Scott Borg hat bereits in zahlreichen Vorträgen an renommierten Universitäten wie z. B. Harvard, Yale und Columbia seine Analysen und Empfehlungen zur Cyber-Security mit Wissenschaftlern und Praktikern diskutiert. In seinem Vortrag beim BIGS und HPI setzte er sich mit den ökonomischen Konsequenzen von Cyber-Angriffen auseinander und hob den hohen volkswirtschaftlichen Schaden solcher Angriffe hervor. Er zeigte, wie hilfreich eine Analyse des Problems Cyber-Security mit Hilfe des ökonomischen Instrumentariums ist. Darüber hinaus skizzierte Scott Borg Szenarien möglicher Cyber-Attacken auf kritische Infrastrukturen sowie daraus resultierender gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Folgen. Trotz der bestehenden und allgemein bekannten Sicherheitsrisiken im IT-Bereich kommt es jedoch nicht in ausreichendem Maße zu den notwendigen und geforderten Investitionen und Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit in diesem Bereich.

Basierend auf unterschiedlichen Theorien der klassischen Mikroökonomie stellte Scott Borg eine praxisrelevante Erklärung für die von ihm geschilderte Problemsituation vor und zeigte verschiedene Ursachen dafür auf, warum es beim Markt für Cyber-Security zu Marktversagen kommt. Hierbei ging er unter anderem auf Informationsasymmetrien und bestehende Markteintrittsbarrieren als mögliche Ursachen ein. Um zukünftig einen funktionierenden Cyber-Security-Markt zu realisieren, führte Scott Borg mögliche Lösungsvorschläge für Politik und Industrie auf, die er abschließend mit den Zuhörern diskutierte.