Standpunkt zivile Sicherheit

Die Ausgaben der Publikationsreihe Standpunkt zivile Sicherheit (ISSN: 2191-6748):

Alle Publikationen sind auch als gedruckte Version erhältlich. Diese können unter info(at)bigs-potsdam.org in begrenzter Zahl angefordert werden.

Die Bildschirmversionen enthalten Lesezeichen und Verlinkungen.

 

Nummer 4 / Oktober 2011

Behördliche Risikokommunikation im Bevölkerungsschutz

Hans-Peter Weinheimer

Der Arbeitskreis Risikokommunikation am Brandenburgischen Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) hat sich die Aufgabe gestellt, auf der Grundlage der politischen Zielvorgabe „Entwicklung einer Kultur der Risikokommunikation“ auf den staatlichen Ebenen von Bund, Länder und Kommunen, zu untersuchen, inwieweit bereits eine Umsetzung dieser richtigen und notwendigen Zielsetzung in konkretes Verwaltungshandeln stattgefunden hat. Der Untersuchungsgegenstand ist somit letztlich das Verhältnis zwischen Politik, Verwaltung und Bürger mit Blick auf die Bewältigung bedeutender Gefahren- und Schadenslagen im Rahmen des Zivil- und Katastrophenschutzes (Bevölkerungsschutz) in Deutschland.

Das Ergebnis wird mit dem vorliegenden Standpunkte-Papier veröffentlicht. In ihm werden die relevanten Rahmenbedingungen für eine Realisierung der genannten Zielsetzung einer anlassunabhängigen Kommunikation von Risiken zwischen Bürger und Behörden dargelegt und bewertet. Auf dieser Grundlage werden dann abschließend konzeptionell begründete Empfehlungen für künftiges Verwaltungshandeln formuliert.

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Nummer 3 / September 2011

Organisationsmodelle gemeinsam genutzter Lufttransportkapazitäten für die internationale Katastrophenhilfe

Maximilian Mueller

Allen Bemühungen zum Trotz bringen Katastrophen – wie im letzten Jahr in Pakistan und Haiti und dieses Jahr in Japan – immer wieder die Defizite in der Organisation von internationalen Hilfsgütertransporten nicht nur auf deutscher und europäischer, sondern auch auf internationaler Ebene zum Vorschein.
Betroffene Katastrophengebiete werden über Zeiträume von Wochen nicht oder nicht ausreichend versorgt, weil Mittel noch nicht freigegeben sind, die Katastrophenregion nicht erreicht werden kann oder der Zugang zur Region nicht sicher ist. Ein allgemein gültiges, sofort abrufbares Transportkonzept, dass klar die Kompetenzen zuweist, die Mittelzuweisung und den Organisationsablauf regelt gibt es bislang nicht.
Im Rahmen einer Vorstudie wurde gezeigt, wie Lufttransportkapazitäten für Katastrophenfälle optimal bereitgestellt werden können. Mittels der Instrumente der neuen Institutionenökonomik zeigt diese Folgestudie, wie die Organisation von Hilfsgütertransporten effizient und effektiver gestaltet werden kann.

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Nummer 2 / August 2011

Die Nutzung von UAS für zivile Aufgaben

Therese Skrzypietz

Unbemannte Luftfahrzeuge bzw. Unmanned Aircraft System (UAS) gewinnen immer mehr an Bedeutung. Im Bereich der zivilen Anwendungen sind UAS jedoch bisher wenig präsent. Im Rahmen dieser Studie werden die potenziellen zivilen Einsatzbereiche von UAS identifiziert und kritisch untersucht. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Unterstützung von UAS im Katastrophenmanagement und in der wissenschaftlichen Forschung sowie den Einsatz von UAS im Heimatschutz und beim Schutz kritischer Infrastrukturen gelegt.

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Nummer 1 / November 2010

Die Bereitstellung von Lufttransportkapazitäten im Katastrophenfall

Maximilian Mueller

In dieser Studie wird untersucht, wie geeignete Lufttransportkapazitäten speziell für Katastrophenfälle bereitgestellt werden können. Im Fokus steht dabei eine Bereitstellungsvariante, die einen möglichst geringen Eingriff in den Markt für Luftfracht, aber zugleich einen qualitativen Zugewinn im Vergleich zum Status Quo bedeutet.

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