Institutskonzept (gesamter Artikel)

Brandenburgisches Institut für Gesellschaft und Sicherheit gGmbH



 Vision

Im Bereich der zivilen Sicherheit ist das BIGS bekannt als ein renommiertes Forschungsinstitut mit internationaler Ausstrahlung. Vor diesem Hintergrund erfolgt die Lehre für Studierende und für den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie die Weiterbildung für Berufstätige.
Dabei geht es um das Ziel, die Bundesrepublik Deutschland mit ihrer freiheitlich-demokratischen Grundordnung vor natürlichen, als auch von Menschen herbeigeführten Katastrophen sowie vor terroristischen Angriffen zu schützen.
Dies gelingt insbesondere durch eine multi- und interdisziplinäre, wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Forschung, die darauf beruhende Lehre und Weiterbildung sowie den Wissenstransfer im wechselseitigen Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.


Leitbild

Das BIGS ist ein unabhängiges, überparteiliches und nicht-gewinnorientiertes Institut in Potsdam mit der Mission, Brücken zwischen Theorie und Praxis zu bauen, um die zivile Sicherheit durch einen multi- und interdisziplinären Ansatz zu erhöhen. Indem nationale wie internationale Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Medien und Wissenschaft zusammengeführt werden, schafft das BIGS innovative Strategien und Lösungen für die Bedrohungen, mit denen freiheitlich-demokratische Staaten in der Gegenwart und in der Zukunft konfrontiert werden. Für die Erreichung dieser Ziele soll für die Arbeit des Instituts gelten, dass die Forschungsergebnisse des BIGS zum Erhalt und zum Ausbau der Menschen- und Freiheitsrechte sowie zur Förderung des Wohlstands in unserer Gesellschaft beitragen.


Inhalt


1. Ausgangslage
2. Interdisziplinärer Forschungsansatz
3. Strategische Zieldefinition
4. Struktur und Arbeitsweise
5. Forschungsbereiche


1. Ausgangslage

Moderne Industriegesellschaften sind hochgradig komplexe Organisationen und geprägt durch ein außerordentlich hohes Maß an internationaler Arbeitsteilung. Die Komplexität und Vernetzung macht unsere Gesellschaft jedoch zugleich verwundbarer für externe Schocks, wie sie durch Umweltkatastrophen, Terrorismus und menschliches sowie technisches Versagen ausgelöst werden können.
Die Bedrohungen stellen die Sicherheitsbehörden vor immer größere Herausforderungen. Zugleich wachsen die Fähigkeitslücken der Sicherheitsbehörden und die Verwundbarkeit unserer Gesellschaften. Die Ressourcen, die zum frühzeitigen Erkennen und Abwenden komplexer Gefahren oder zur Schadensbegrenzung erforderlich sind, müssen effektiver und effizient eingesetzt werden.
Hinzu kommen neue Bedrohungen durch eine asymmetrische Kriegsführung jenseits der „klassischen“ Kriege. Ebenfalls neue Formen der Auseinandersetzung mit Gegnern haben sich durch das Internet oder andere netzgebundene Infrastrukturen ergeben. Dies stellt demokratische Rechtsstaaten vor zusätzliche Herausforderungen, da sie derartigen Angriffen typischerweise nur mit konventionellen polizeilichen Mitteln begegnen (können). Eine angemessene Befähigung der Polizei ist jedoch häufig noch nicht gegeben.
Sicherheit oder zumindest die Beherrschung von Risiko sind aber eine Voraussetzung für Wohlstand und Freiheit. Die skizzierte Bedrohungslage zwingt demokratische Rechtsstaaten zu einer stetigen Neuorientierung der Anforderungen an die Gewährleistung von Sicherheit, um Freiheit und Frieden langfristig sicher stellen zu können.
Dabei ist es erforderlich, die Gesellschaften und ihre Menschen auf dem Weg zu mehr Sicherheit aufzuklären und zu sensibilisieren. Die Tatsache, dass in der Bundesrepublik Deutschland relativ stabile wirtschaftliche und soziale Verhältnisse vorliegen, sie über einen langen Zeitraum nicht in militärische Konflikte einbezogen war und mit Ausnahme des RAF-Terrorismus auch von terroristischen Anschlägen verschont blieb, hat zu einer Art „Versicherungsgesellschaft“ geführt. Das Bedürfnis nach und der Anspruch auf Absicherung jeglicher Art vor Gefahren und Risiken ist stark gewachsen. Die Einsicht, dass jeder einzelne viel für die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft tun kann, ist eher geschrumpft. Zudem besteht in Teilen der Bevölkerung eine Diskrepanz zwischen gefühlten und tatsächlichen Risiken.
Eine angemessene Reaktion hierauf setzt eine bislang erst beginnende öffentliche Debatte über die damit verbundenen Strategien voraus. Eine solche Debatte schließt auch die Frage ein, in welchem Maße neue Sicherheitsstrategien und Maßnahmen die Offenheit und Liberalität einer Gesellschaft unbeschadet lassen und weder Freiheit noch Rechtstaatlichkeit darunter leiden.
Naturkatastrophen oder Terrorismus betreffen nicht nur Industrieländer. Im Gegenteil, Entwicklungs- und Schwellenländer sind weit häufiger von Gewalt und Katastrophen betroffen. Deren Auswirkungen auf die Gesellschaft sind weitreichender und zerstörerischer und haben dennoch in einer vernetzten Welt einen Effekt auf uns.
Mit der sich wandelnden Sicherheitslage ist auch ein neuer Markt für Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen entstanden, der sich durch erhebliche Wachstumsraten auszeichnet. Dieser Markt ist geprägt durch eine hohe Technologieintensität und der Notwendigkeit, einzelne Produkte und Dienstleistungen zu einem ineinander greifenden System zu integrieren. Dabei gilt es auch, die institutionellen Grenzen zwischen staatlichen Behörden und privatwirtschaftlichen Unternehmen klar zu definieren und Kooperationsformen zu entwickeln, die Wettbewerb und technischen Fortschritt fördern und dennoch Transaktionskosten reduzieren und Inkompatibilitäten beseitigen.
Die akademische Forschungs- und Lehrlandschaft zum Thema zivile Sicherheit ist in Deutschland sehr fragmentiert. Zudem besteht an den Universitäten und insbesondere in den Sozialwissenschaften eine gewisse Scheu, dieses Feld wissenschaftlich zu bearbeiten. Die Stadt Potsdam bietet sich als Ort für ein Institut für zivile Sicherheitsforschung an. Als Landeshauptstadt im Umfeld der Metropole und Hauptstadt Berlin ist Potsdam besonders geeignet, den föderalen Charakter in der Sicherheitsstruktur unseres Landes zu repräsentieren. Zugleich ist Potsdam der Sitz der Kommandozentrale der Bundeswehr für Auslandseinsätze und zukünftig der Bundespolizei. Warum sollte man diese Tatsache nicht für den wissenschaftlichen Diskurs nutzen?
Die Universität Potsdam bietet ein ausgeprägtes Potenzial, hier Abhilfe zu schaffen. Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät verbindet in Deutschland einzigartig die Betriebs- und Volkswirtschaftslehre sowie die Wirtschaftsinformatik mit Politik-, Sozial- und Verwaltungswissenschaften. Damit deckt sie alle in den Gesellschaftswissenschaften notwendigen Gebiete ab, um die unterschiedlichen Aspekte der zivilen Sicherheit zu bearbeiten. Gerade im Bereich der Politik- und Verwaltungswissenschaften kann mit dem Profilbereich „Public Policy and Management“ auf bestehende Forschungsexzellenz sowie auf eine auf Praxisnähe ausgerichtete Lehre aufgebaut werden. Hinzu kommt das gemeinsam mit Kollegen aus der Juristischen Fakultät betriebene Kommunalwissenschaftliche Institut, das sich beispielsweise mit Fragestellungen der kommunalen Sicherheit beschäftigt.


2. Multi- und Interdisziplinärer Forschungsansatz

Die beschriebene Ausgangslage und die komplexen Herausforderungen, vor denen demokratische Rechtsstaaten stehen, bedürfen auch bei der Sicherheitsforschung neuer Ansätze. Forschung allein innerhalb herkömmlicher Fachrichtungen wird die Interdisziplinarität des Forschungsgegenstands Sicherheit weder hinreichend analysieren, noch geeignete Erkenntnisvorsprünge entwickeln können.
Die heutigen Bedrohungen erfordern neue, innovative und integrierte Lösungen und ein Denken „out of the box“. Ziel ist es, die Verwundbarkeit der modernen Gesellschaften zu reduzieren, sowie die demokratische Verantwortung und „Produktivität“ der verantwortlichen Sicherheitskräfte zu erhöhen. Diese müssen die erforderlichen Befähigungen (Einsatzstrategie und -taktik, Einsatzmittel, Training) sowie die Möglichkeiten erhalten, im nationalen und internationalen Verbund vorgehen zu können, um den Bedrohungen effektiv und effizient entgegenzutreten. Die Notwendigkeit erhöhter Sicherheitsanforderungen muss aber von einem demokratietheoretischen Diskurs begleitet werden, der die Spannungsverhältnisse von Freiheit und Sicherheit, Sozialstaat und Sicherheit, etc. reflektiert und dabei hilft, die einer freiheitlichen Gesellschaft zuträgliche Balance zu wahren.
Auch die moderne Sicherheitsforschung muss sich diesen neuen Herausforderungen stellen. Im europäischen und im deutschen Sicherheitsforschungsprogramm kommt zum Ausdruck, dass eine wirkungsvolle Sicherheitsforschung nur im Wege eines interdisziplinären und internationalen Vorgehens gelingen kann. Allein technisch lassen sich die Herausforderungen ebenso wenig bewältigen, wie ausschließlich mit Hilfe von politik- oder sozialwissenschaftlichen Analysen „am grünen Tisch“. Erst die multidisziplinäre Zusammenschau bildet die Grundlage, auf der die Sicherheitsforschung einen maßgeblichen Beitrag zu Freiheit und Sicherheit in unserer Gesellschaft leisten kann und muss.
Zur multi- und interdisziplinären Dimension des Forschungsgegenstandes gehört auch eine Betrachtung unter dem „Diversity“-Aspekt. Eine differenzierte Forschungsbetrachtung nach Religionszugehörigkeit, Ethnie oder Geschlecht sowie sozioökonomischem Status kann Einsichten in die Wirkungsweise von Sicherheitskonzepten ermöglichen und helfen, demokratiegefährdende Entwicklungen zu verhindern.



3. Strategische Zieldefinition

Es gibt heute in Deutschland kein Forschungsinstitut, welches die so beschriebenen multi- und interdisziplinären Anforderungen an Sicherheitsforschung und gesellschaftspolitischer Reflexion erfüllt. Das BIGS soll diese empfindliche Lücke schließen. Es soll die Interdisziplinarität des Problems „Sicherheit“ analysieren und dazu beitragen, dass notwendige Erkenntnisvorsprünge entwickelt sowie die gesamtstaatliche Sicherheitsarchitektur Deutschlands und damit letztlich Freiheit und Sicherheit nachhaltig gestärkt werden.
Ebenfalls unzureichend ist in Deutschland die Verbindung der sozialwissenschaftlichen Forschung zum Thema Sicherheit mit der Forschung und Entwicklung in den Natur- und Ingenieurswissenschaften. Das BIGS wird hierfür eine wichtige Brückenfunktion einnehmen. Gleichzeitig will das Institut dazu beitragen, den wissenschaftlichen Nachwuchs für die Sicherheitsforschung zu gewinnen und auszubilden.
Um nicht losgelöst von der Realität in Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu agieren, wird das Institut durch eigene wissenschaftliche Veranstaltungen und Veröffentlichungen beispielsweise auch Unternehmen aus der Sicherheitsbranche in seine Arbeit einbeziehen. Dieser Dialog soll nicht nur der Praxis einen Zugang zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen verschaffen, sondern umgekehrt auch den beteiligten Wissenschaftlern in ihrer Forschung helfen, sich mit praktischen Argumentationsmustern auseinanderzusetzen.
Daher wird das BIGS nicht nur Unternehmen, sondern auch Behörden und politische Institutionen in seine Arbeit einbeziehen. Erstere sind häufig die einzigen oder zumindest die Hauptnachfrager von Sicherheitsprodukten und -dienstleistungen und letztere schaffen die rechtlichen Rahmenbedingungen, die deren Einsatz teilweise erst ermöglichen. Die Politik ist es auch, mit der gemeinsam versucht werden soll, die öffentliche Debatte zu Sicherheitsthemen anzustoßen, um den gesellschaftlichen Diskurs über Sicherheitsstrategien in der Bundesrepublik Deutschland herbei zu führen.
Sicherheit und der Umgang einer Gesellschaft mit Risiken sind Themen in allen Gesellschaften. Daher ist es unbedingt erforderlich, dass sich die Arbeit des Instituts nicht nur auf die Region Berlin-Brandenburg oder die nationale Ebene beschränkt, sondern sich vielmehr in die internationale Debatte und Forschung einbringt. Hierzu gilt es, ein enges Netzwerk mit vergleichbaren Forschungseinrichtungen im nationalen und internationalen Umfeld aufzubauen.


4. Struktur und Arbeitsweise

Der Kern des BIGS ist ein klassischer Think Tank, in dem wissenschaftliche Mitarbeiter mit unterschiedlichem disziplinären und institutionellen Hintergrund an gesellschaftlich relevanten Fragen der zivilen Sicherheit arbeiten. Hierzu erstellen sie Analysen und Empfehlungen über Gefahrenpotenziale, Vermeidungs- und Bekämpfungsstrategien, den Markt für Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen, identifizieren institutionellen Veränderungsbedarf und entwerfen Szenarien als Grundlage für die Vorbereitung auf den Ernstfall. Dabei soll eng mit den Anbietern und Nachfragern, aber auch mit Kritikern von Konzepten ziviler Sicherheit kooperiert werden, um die gesellschaftliche Relevanz der Forschung sicherzustellen. Dabei geht es auch um die Zusammenhänge zwischen der Produktion sozialer Sicherheit und der sozialen Kontrolle sowie möglicher Diskriminierungen sozialer Gruppen. Im Vordergrund steht die ganzheitliche Perspektive auf die Chancen und auf die Risiken von Sicherheitskonzepten und -technologien.
Durch ein „Denken auf Vorrat“ will das BIGS den Beitrag erhöhen, den die Wissenschaft dazu leisten kann, Katastrophen und Angriffe abzuwenden, ihre Schadenshöhe zu begrenzen sowie eine zügige Wiederherstellung des status quo ante unter Bewahrung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung unserer Gesellschaft sicherzustellen.
Das BIGS soll der Legislative, der Exekutive und der Wirtschaft sowie den Medien und gesellschaftspolitisch engagierten Institutionen (z. B. politischen Stiftungen) als Gesprächspartner und Berater zur Verfügung stehen und die öffentliche Diskussion um die Bekämpfung des Terrorismus und anderer Risiken für die öffentliche Sicherheit durch fachkundige Stellungnahmen unterstützen.
Die am BIGS gewonnenen Erkenntnisse, sowie jene von anderen in diesem Feld wissenschaftlich arbeitenden Institutionen aus dem In- und Ausland, sollen an die Fachöffentlichkeit vermittelt werden, ein gesellschaftspolitischer Diskurs angeregt und die wissenschaftliche Lehre an der Universität Potsdam hierdurch bereichert werden. Zu diesem Zwecke wird das BIGS sich in das internationale Netzwerk im Bereich Homeland Security arbeitender Think Tanks einbringen, um auch von deren Erkenntnissen zu profitieren und selbst die Diskussion mit eigenen Arbeiten zu bereichern.
Das BIGS bietet Graduierten unterschiedlicher Disziplinen an, sich wissenschaftlich weiterzubilden und dabei in einen engen Kontakt mit den Nutzern ihrer Erkenntnisse zu treten. Umgekehrt sollen Praktiker aus Wirtschaft und Verwaltung am BIGS die Möglichkeit erhalten, sich für einige Zeit grundsätzlicher mit einem Thema der zivilen Sicherheit zu befassen, um mit neuen Einsichten ihr herkömmliches Arbeitsumfeld in Wirtschaft und Verwaltung zu erweitern. Zugleich sollen die wissenschaftlichen Mitarbeiter am BIGS die Lehre im postgradualen Bereich der Universität Potsdam bereichern. Kurzfristig soll dies durch Ringvorlesungen und Seminare erfolgen. Mittelfristig ist das Angebot eines Vertiefungsgebiets „Zivile Sicherheit“ mit Hilfe des Instituts geplant.
Das BIGS wird geleitet von einem Direktorium. Die strategische Steuerung erfolgt durch einen Beirat, der sich aus Vertretern der Gesellschafter und aus Fachwissenschaftlern sowie anderen Experten der zivilen Sicherheit zusammensetzt. Die Gesellschafter bilden einen Verwaltungsbeirat für die finanziellen und gesellschaftsrechtlichen Angelegenheiten.


5. Forschungsbereiche

Nach dem Ende des Kalten Krieges und den Anschlägen in New York, Washington, London und Madrid haben sich die Sicherheitsherausforderungen für freiheitliche Demokratien erheblich gewandelt. Die neuen Politikansätze zur Gewährleistung der inneren und äußeren Sicherheit haben einen Effekt auf eine Vielzahl von Bereichen. Diese reichen von den bürgerlichen Freiheitsrechten, über die föderale Ordnung der Bundesrepublik, die klassische Außenpolitik und völkerrechtliche Fragen, die Außenhandelspolitik, die Sicherung kritischer Infrastrukturen oder die Beziehungen zwischen den Religionen oder verschiedenen Gruppen von Migranten.
Der Forschungsfokus des BIGS wird darauf liegen, wie die Gesellschaft Bedrohungen wahrnimmt und mit ihnen umgeht. Dabei soll auch der philosophische, kulturelle, ökonomische und politische Hintergrund dieser Bedrohungen analysiert werden. Insbesondere geht es darum, Politikstrategien zu entwickeln, mit deren Hilfe der Konflikt in dem Beziehungsdreieck zwischen Freiheit, Sicherheit und sozialer Gerechtigkeit überwunden werden kann. Hierzu sollen u. a. folgende Themen untersucht werden:
die historische Entwicklung von Sicherheitspolitik;
die soziale und ökonomische Dimension von Sicherheit;
Werte, Ethik und kulturelle Einstellung zu Sicherheitsthemen sowie deren Implikation für Sicherheitstechnik und -politik;
der Umgang mit Sicherheitsthemen in den Medien;
der Umgang mit Katastrophen aus behördlicher und gesellschaftlicher Sicht;
die ordnungspolitische Rolle des Staates und der einzelnen Gebietskörperschaften in der Sicherheitspolitik sowie
die Verwischung der Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit.
Die konkreten Forschungsprojekte werden in Zusammenarbeit mit dem Institutsbeirat entwickelt und neue Themen identifiziert. Zugleich wird das BIGS sich an Ausschreibungen für Drittmittelprojekte im Bereich ziviler Sicherheit beteiligen.